August 2026: Neuer Stromkonzessionsvertrag verlängert bewährte Partnerschaft um 20 Jahre
Lautertal. Die Gemeinde Lautertal und die GGEW AG setzen ihre langjährige und bewährte Zusammenarbeit fort. Mit dem Abschluss eines neuen Stromkonzessionsvertrags schaffen beide Partner die Grundlage für die weitere Nutzung und den Betrieb der Stromnetzinfrastruktur im Gemeindegebiet. Der Vertrag wird für eine Laufzeit von weiteren zwanzig Jahren geschlossen und tritt mit dem Zeitpunkt der erfolgten Unterschrift in Kraft. Mit der Vereinbarung erhält die Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde Lautertal und der GGEW AG eine langfristige Perspektive. Der Konzessionsvertrag regelt die Nutzung der öffentlichen Verkehrswege für die Stromnetzinfrastruktur und bildet damit einen wichtigen Rahmen für eine sichere und zuverlässige Stromversorgung vor Ort.
Grüne fordern konkreten Hitzeschutz und sichere Daseinsvorsorge für Lautertal
„Der aktuelle Sommer 2026 bricht erneut alle historischen Wetterrekorde und führt den Lautertalern die dramatischen Folgen der Erderwärmung direkt vor Augen. Unsere Gärten vertrocknen Tag für Tag weiter und der Wald beginnt schon Anfang August braun zu werden, sowie das Laub zu verlieren. Die Landwirte müssen auf den zweiten Heuschnitt verzichten, weil seit Wochen nichts mehr wächst“, fassen die grünen Fraktionsmitglieder Olaf Harjes und Frank Maus die Dramatik des Hitzesommers 2026 zusammen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) bestätige dies: Mit einer historisch niedrigen Niederschlagsmenge von nur 14 Litern pro Quadratmeter sei Hessen im Juli die trockenste Region ganz Deutschlands gewesen. Gleichzeitig habe die Mitteltemperatur mit 20,2 °C extrem über dem langjährigen Durchschnitt gelegen, begleitet von einer um fast 40 Prozent erhöhten Sonnenscheindauer. (Quelle: siehe unten)
Politische Debatte in gemütlicher Runde: SPD-Stammtisch „Rote Socke“ blickt auf kommende Gemeindevertretung
Von konstruktiven Gesprächen geprägt war der zweite SPD-Stammtisch „Rote Socke“, zu dem die SPD Lautertal alle politisch Interessierten in die Gaststätte am Sportplatz des TSV Elmshausen eingeladen hatte. In geselliger und gemütlicher Runde diskutierten die Anwesenden unter anderem über aktuelle kommunalpolitische Themen. Ein zentraler Schwerpunkt des Abends war dabei ein wichtiger Antrag der SPD-Fraktion, der bereits am kommenden Donnerstag in der Sitzung der Gemeindevertretung zur Abstimmung steht: Die flächendeckende Einrichtung von AED-Standorten (Automatisierte Externe Defibrillatoren) im gesamten Gemeindegebiet.
- Ergebnis und Finanzhaushalt positiv - Keine Erhöhung der Gemeindesteuern - Gebührensätze bleiben nahezu unverändert - Keine Kreditaufnahme, Schuldenabbau wird fortgesetzt - Zukunftsinvestitionen in Höhe von rund 2,1 Mio € - Haushaltsplan ist genehmigungsfrei
Gemeinsam für eine faire Umsetzung des Wählerwillens im Gemeindevorstand
Mehrheitsverhältnisse der Kommunalwahl in Lautertal auch im Gemeindevorstand abbilden: Die gesetzlich vorgegebenen Regeln bei der Wahl des Gemeindevorstands in Lautertal würden bei der derzeitigen Anzahl der Mitglieder (6 ehrenamtliche Beigeordnete) zu einer schweren Verzerrung des Wahlergebnisses führen. Bei der Kommunalwahl vom März diesen Jahres ist die CDU mit 31,5 % als stärkste Kraft hervorgegangen, gefolgt von LBL (25,5 %), SPD (23,1 %) und GLL (20,0 %).
Entsprechend der komplexen Regeln entfielen bei einer Gesamtanzahl der Beigeordneten von sechs im Gemeindevorstand 2 Beigeordnete auf die CDU, und jeweils einer auf LBL, SPD und GLL. Der sechste Beigeordnete würde durch Losverfahren zwischen LBL und SPD entschieden.
Da wir sicher stellen wollen, dass der Wählerwille auch im Gemeindevorstand abgebildet wird, haben wir mit den Spitzen aller Fraktionen der Gemeindevertretung nach einer Lösung gesucht und diese gefunden.
Alle Fraktionen werden einen gemeinsamen Antrag auf Erhöhung der Anzahl der Beigeordneten im Gemeindevorstand auf acht stellen. So wird ein Losverfahren über die Vergabe vermieden und die Mehrheitsverhältnisse der Wahl auch im Gemeindevorstand bestmöglich abgebildet. Die CDU wird dann mit drei, die LBL und SPD mit jeweils zwei und die GLL mit einem Beigeordneten vertreten sein. Im Geiste dieser fraktionsübergreifenden Kooperation wird die CDU, obwohl stärkste Fraktion, nicht wie bisher den Vorsitzenden der Gemeindevertretung und den 1. Beigeordneten des Gemeindevorstands stellen, sondern nur Anspruch auf Besetzung des 1. Beigeordneten erheben. Als Vorsitzenden der Gemeindevertretung unterstützt die CDU den Kandidaten der SPD.
In der anhängenden PDF lesen Sie das Wahlergebnis, die Acht-Sitze-Lösung im Gemeindevorstand, der gemeinsame Antrag, Kooperation
In einer gut vorbereiteten nur 70minütigen Sitzung hat sich die Gemeindevertretung der Gemeinde Modautal für die Legislaturperiode neu konstituiert. Außer den Verhältniswahlen mit Listen der Fraktionen (Wahl des Gemeindevorstandes und der Vertreter im NGA Zweckverband) erfolgten alle Wahlen und Beschlüsse einstimmig. Die Sitzung war durch Konsens geprägt, da alle Wahlvorschläge zur Besetzung der Verbände und Zweckverbände im Vorfeld zwischen allen Fraktionen gemeinsam abgestimmt waren. Die Größe der einzelnen Ausschüsse soll mit 7 Ausschussmitgliedern gleichbleiben. Die Besetzung erfolgt im Benennungsverfahren durch die Fraktionsvorsitzenden.
Um die Interessen von Kindern und Jugendlichen im Gemeindegebiet zu vertreten und sie in angemessener Weise zu beteiligen, wird ein Kinder- und Jugendbeirat eingerichtet. Der Beirat wird von den gemeindlichen Gremien zu allen Angelegenheiten gehört, die Kinder und Jugendliche betreffen. Außerdem hat er ein Vorschlags- und Antragsrecht, um eigene Ideen zu initiieren. Der Kinder- und Jugendbeirat stellt ein wichtiges Bindeglied zwischen der Kommunalpolitik und der jungen Generation dar.
Persönliche Voraussetzungen: Kinder und Jugendliche mit erstem Wohnsitz in der Gemeinde Lautertal, die am 01.05.2026 das 14. Lebensjahr vollendet und das 22. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, können für den Kinder- und Jugendbeirat kandidieren.
Modautal wehrt sich: Bürgerinitiative stemmt sich gegen geplanten Steinbruch
Mit einer gut besuchten Hybrid-Informationsveranstaltung am 27.02.2026 in Klein-Bieberau haben sich Bürgerinnen und Bürger deutlich gegen die Ausweisung Steinbruchgebietes zwischen Webern, Brandau und Lützelbach positioniert. Rund 20 Engagierte aus Modautal haben sich zu einer Bürgerinitiative zusammengeschlossen, um Natur, Trinkwasser und Wohnqualität in ihrer Heimat zu schützen.
Auslöser des Protests ist der Entwurf des Regionalplans Südhessen 2025, in dem rund 60 Hektar Wald zwischen Webern, Brandau und Lützelbach als „Vorbehaltsgebiet für oberflächennahe Lagerstätten“ ausgewiesen sind – faktisch eine Vorbereitung auf einen möglichen Granitabbau. Hinzu kommt, dass Webern im Regionalplan weder als Siedlungsbestand noch als Ort benannt ist, obwohl dort auf 8,7 Hektar dauerhaft Menschen leben und auch ein Bebauungsplan existiert.
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Modautal präsentieren Kandidatinnen und Kandidaten sowie ihr Programm für eine nachhaltige und zukunftsfähige Gemeinde
Modautal – Mit einem engagierten Team und einem klaren inhaltlichen Profil gehen BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Modautal in die kommende Kommunalwahl. Die Liste umfasst erfahrene wie neue Gesichter, die sich gemeinsam für eine ökologische, soziale und verantwortungsvolle Weiterentwicklung der Gemeinde einsetzen. Auf der Kandidatenliste stehen:
Dirk Fokken, Christoph Röthlein, Andreas Engelhard, Gralef Breuer, Jörg Lenz, Rainer Bauer, Vivian Glover und Ursula Neuber.
In dieser Rubrik veröffentlichen wir alle Beiträge, die uns von Lautertaler und Modautaler Fraktionen zugeschickt werden, außerdem wichtige Meldungen des Kreises Bergstraße und des Landkreises Darmstadt-Dieburg. Hin und wieder finden Sie hier auch einen Kommentar zu politischen Themen.
Die Grünen Lautertal wollen Wort halten und sich mit interessierten Eltern, Erzieher*innen, Bürgern und Mandatsträger*innen über die Zukunft der Lautertaler Kindergarten-Strukturen austauschen: „Seitdem wir schon vor Monaten vermeldet haben, dass wir eine Zusammenarbeit mit den Betroffenen der anstehenden Veränderungen der Kitas für unerlässlich halten, erreichten uns immer wieder Anfragen, Statements, bis hin zu Hilferufen. Zusammenfassend haben wir festgestellt, dass sich viele Eltern sehr für die Betreuungszukunft ihrer Kinder interessieren, sich aber weitgehend vergessen oder missachtet fühlen. Scheinbar dringen nur sehr wenige bis gar keine Informationen durch, die sich zudem noch häufig widersprechen.“ Die Grünen sehen sich darin bestätigt, dass es Zeit sei, den Kontakt bewusster als in der Vergangenheit aufzunehmen.
Die Lautertaler Bürgerliste (LBL) hat am Montag, 9. Februar 2026, im Gasthaus „Zur Traube“ in Reichenbach eine offene Mitgliederversammlung veranstaltet. Zahlreiche Mitglieder, Freunde und Unterstützer nahmen an der Veranstaltung teil. Im Mittelpunkt des Abends stand die Kommunalwahl am 15. März 2026. Informiert wurde unter anderem über die formelle Zulassung der Wahlvorschläge für die Gemeindevertretung sowie für die Ortsbeiräte. Darüber hinaus stellte die LBL ihre zentralen Themen und politischen Schwerpunkte für die kommenden fünf Jahre vor.
Die Bürgerliste setzt sich nach eigenen Angaben für eine Gemeinde ein, in der Menschen aller Generationen gut leben können – mit verlässlichen Betreuungsangeboten, sicherer Mobilität und einer soliden Finanzpolitik, die notwendige Investitionen weiterhin ermöglicht. Grundlage dafür seien ein stabiler Haushalt, eine leistungsfähige Infrastruktur und neue Perspektiven beim Wohnen. Im Fokus stünden zudem ein lebendiges Miteinander sowie pragmatische, bürgerfreundliche Lösungen in allen Ortsteilen.