
Die Lautertaler Grünen haben nun ebenfalls ihre Kommunalwahlliste zusammengestellt. Es sei die umfangreichste Liste, die man bisher hat vorlegen können, ist aus dem Vorstand zu vernehmen. „Wir glauben, es ist nicht übertrieben, wenn wir zum Ausdruck bringen, dass wir nun die stärkste Liste zusammenstellen konnten, seitdem es uns gibt. Mit 20 Listenmitgliedern ist unser Personaltableau noch einmal spürbar angewachsen“, formulieren die beiden grünen Urgesteine Klaus Schneider und Frank Maus die Situation am Ende der Listenaufstellung.
Besonders erfreulich sei die Gewinnung von Einsteigern, teilen die Grünen mit. Auf der aktuellen Liste seien neun neue Gesichter dabei. Als Motivationsgrund sei immer wieder zu hören gewesen, dass man sich bei den Grünen um eine ernsthafte Sachpolitik bemühe. „Der gesellschaftliche Wandel der letzten Jahre ließ für mich immer klarer werden, dass ich mich bei den Grünen engagieren sollte“, kommentiert der zweite Spitzenkandidat, Chemiker Dr. Markus Meise. „Wir brauchen eine gemeinsame Vision und Identität für die Entwicklung des Lautertals und weniger Partikular-Interessen. Ich möchte helfen, das gesellschaftliche, generationenübergreifende Zusammenwachsen in Lautertal weiter zu stärken“, ergänzt Dr. Meise.
Das Thema Rente ist in aller Munde.
Unter anderem wird immer wieder das Rentensystem in Österreich als Vorbild für eine Rentenreform genannt. Aber ist das Rentensystem in Österreich wirklich besser und lässt es sich problemlos auf unser Rentensystem in Deutschland übertragen?
Mit diesen Fragen und einem Faktencheck beschäftigt sich unter anderem ein Vortrag von Maximilian Wielander, zu dem die SPD Lautertal und ihr Vorsitzender Wolfgang Helfrich am Montag, den 2. Februar 2026, in den großen Sitzungssaal des Lautertaler Rathauses einladen. Maximilian Wielander ist juristisch ausgebildeter Sozialrechtsexperte der Arbeiterkammer Wien und wird hierzu seine Expertise abgeben. Zu der sich anschließenden Podiumsdiskussion sind auch Lautertals Bürgermeister Andreas Heun und der DGB-Regionssekretär Horst Raupp eingeladen. Die SPD Lautertal freut sich auf einen spannenden Austausch von Argumenten und gute Gespräche mit den Besuchern bei Getränken und kleinen Snacks.
Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr. Einlass ist bereits ab 17 Uhr. Weitere Informationen zur SPD Lautertal sind im Internet unter www.spdlautertal.de oder auch auf Facebook zu finden.
Die Lautertaler Bürgerliste (LBL) hat ihre Kandidatinnen und Kandidaten für den Ortsbeirat Reichenbach aufgestellt. In einer gut besuchten Versammlung wurden alle acht Bewerberinnen und Bewerber in geheimer Wahl einstimmig bestätigt.
Angeführt wird die Liste erneut von Ortsvorsteher Alfred Hogen, der das Amt seit fast zehn Jahren ausübt. Für ihn steht der direkte Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern im Mittelpunkt. Anliegen aus der Bevölkerung sollen gehört und konsequent weiterverfolgt werden. Ein besonderer Fokus liege weiterhin auf der Verkehrssituation im Ort.
Geschlossen und mit frischen Engagement startet die CDU-Lautertal in die Kommunalwahl 2026: Die CDU-Lautertal hat ihre Kandidatenliste und das Wahlprogramm für die Kommunalwahl am 15. März 2026 aufgestellt und einstimmig beschlossen.
Die Kandidatenliste umfasst 27 Personen, darunter CDU-Mitglieder und parteiunabhängige Bürger.
Die Programmpunkte sind:
- Eine Verjüngung des Teams und die Einbindung neuer engagierter Bürger.
- Finanzen mit Weitblick planen und gezielt investieren, mit Blick auf das Wesentliche.
- Infrastruktur und damit Lebensqualität stärken und erhalten.
- Digitalisierung: Einfach, bürgernah, verständlich – Fortschritt für alle.
Durch die beschlussfassende Sitzung führte die Landtagsabgeordnete Birgit Heitland, die sich von dem Engagement der anwesenden Lautertaler Bürger begeistert zeigte.
Weitere Informationen unter: www.cdu-lautertal.de

Viel Lob aus den Reihen der Mitglieder gab es für die gute Vorarbeit des Vorstands der SPD Lautertal, insbesondere für dessen Vorsitzenden Wolfgang Helfrich, für die Zusammenstellung der 28 Frauen und Männer umfassenden und bisher größten Kandidatenliste für die Gemeindevertretung bei der Kommunalwahl am 15. März 2026. Helfrich hatte an diesem Abend die Mitglieder und auch die Kandidaten ohne Parteizugehörigkeit zu der Versammlung in den Sitzungssaal des Rathauses in Reichenbach eingeladen. Unter den Gästen auch Lautertal Bürgermeister Andreas Heun und SPD-Unterbezirksvorstandsmitglied Mika Hoffmann aus Einhausen.

Der 23-jährige Mika Hoffmann, der später auch den Wahlvorgang der Kandidatenliste begleitete, ist bereits seit seinem 18. Lebensjahr überzeugter Kommunalpolitiker. „Ich bis gerne dabei und beglückwünsche alle Kandidaten zu ihrer Entscheidung, diese direkte Verantwortung in ihrer Heimatgemeinde übernehmen zu wollen“, machte er deutlich, dass die in den kommunalen Gremien getroffenen Entscheidungen auch meist sofort erkennbar würden. Dies sei zwar im Bereich der Finanzen selten mit Spaß verbunden, dennoch lohne es sich immer, sich einzubringen. Strukturell liege zwar einiges im Argen. Die finanzielle Lage der Kommunen könne aber nach seiner Einschätzung jetzt durch das von der Bundesregierung beschlossene Sondervermögen verbessert werden.
Mit dieser Redensart "Kirche im Dorf lassen" wird gemeinhin der gesunde Menschenverstand gemeint. Davon braucht man jedoch viel, wenn man den Stadtbild-Ausspruch von Kanzler Merz so nimmt, wie er durch die Medien ging. Denn was "QualitätsMedien", Herr Dobrindt und die AfD begeistert aufnahmen, war nur der erste Teil von Merz' Äußerung - die er später konkretisiert hat.
Das passierte einem seriösen öffentlich-rechtlichen Sendeformat: dem Politbarometer des ZDF vom 23. Oktober 2025. Dort wurde veröffentlicht, daß 66% der durch die Forschungsgruppe Wahlen Befragten die Merz-Äußerung gut fanden. Der volle Wortlaut der Frage war aber so: "Bundeskanzler Friedrich Merz hat davon gesprochen, daß es in Deutschland Probleme im Stadtbild gibt. Konret benannt hat Merz jetzt daß es Probleme mit denjenigen gibt, die keinen dauerhaften Aufenthaltsstatus haben, nicht arbeiten und sich nicht an unsere Regeln halten. Hat er damit recht oder nicht?"
Fraktion B´90 / Die Grünen Lautertal Fraktionsvorsitz Frank Maus https://www.gl-lautertal.de/
Nov. 2025 - Entwicklung der Kindergartenstruktur: Grüne fordern Einbindung von betroffenen Eltern
Für die Lautertaler Grünen ist die Entwicklung der Lautertaler Kindergartenstruktur keine Einbahnstraße. Insbesondere die bisher fehlende Einbindung der Lautertaler Eltern stoße auf wachsende, grüne Kritik. Die Fraktion lässt zudem verlautbaren, dass jüngste Beschlüsse im Gemeindeparlament in überhasteter Eile getroffen wurden. Wirtschaftliche Kennzahlen und Kostenschätzungen seien bereits Jahre alt und daher nicht mehr belastbar. Die Grünen fordern daher aktuelle Datengrundlagen aber vor allem eines: Die Einbindung der Bevölkerung.
Umweltverbände oder Initiativen gegen Rechtsextremismus erleben seit Monaten massiven Druck. Eine Welle der Diffamierung überrollt zivilgesellschaftliche Organisationen wie etwa die Omas gegen Rechts. Sie soll sie einschüchtern und zum Schweigen bringen – und damit auch ihre politischen Anliegen ausbremsen. Dabei organisieren sich viele Menschen in Vereinen, Initiativen oder NGOs, um sich beispielsweise für demokratische Werte oder Umweltschutz einzusetzen. Die politische Zivilgesellschaft ist ein wichtiges Gegengewicht zur Übermacht finanzstarker Lobbyinteressen. Sie schafft Räume für demokratisches Engagement und schützt daher auch gegen Angriffe durch autoritäre Kräfte.
Aktuell erstellten Christina Deckwirth und Nina Katzemich eine Studie mit dem Thema "Wer steckt hinter den Kampagnen gegen die Zivilgesellschaft?" Sie wurde am 2. Oktober 2025 veröffentlicht und ist hier vollständig nachzulesen: https://www.lobbycontrol.de/aus-der-lobbywelt/neue-studie-wer-steckt-hinter-den-kampagnen-gegen-die-zivilgesellschaft-122514/?mtm_kwd=zivi-2
Wo die Zivilgesellschaft geschwächt wird und verstummt, stirbt auch ein Teil der Demokratie.
Bisher gab es nicht die technischen Möglichkeiten, um den hohen Anforderungen an demokratische Wahlen und Abstimmungen gerecht zu werden. Die common-Organisation openPetition hat die letzten Jahre daran getüftelt und teilt jetzt mit, daß das nun möglich ist. Für mehr Bürgerbeteiligung verifiziert man zunächst sein Konto bei openPetition.
Damit wird gewährleistet, daß jede Stimme einer echten Person gehört.
Bürgerversammlung am 27. August 2025: warum leere Gemeindekassen systemisch bedingt sind
Endlich wieder lud die Gemeinde Lautertal zu einer Bürgerversammlung ein, mit drei interessanten Vorträgen. Zu Beginn referierte Prof. Dr. Thomas Döring von der TU Darmstadt über die dramatische Lage der Kommunalfinanzen und deren Entwicklung. Dieser Vortrag war sehr aufschlußreich, Sie können ihn hier auf der Seite der Gemeinde Lautertal nachlesen: https://www.lautertal.de/pdf/buergerversammlung/doering-krise-der-kommunalfinanzen-lautertal.pdf?cid=bde oder doering-krise-der-kommunalfinanzen-lautertal_PPP herunterladen
Einen allgemeinen Artikel zum Thema hat Prof. Dr. Döring zusammen mit Matthias Wohltmann hier veröffentlicht: https://www.lautertal.de/pdf/buergerversammlung/massive-krise-der-kommunalfinanzen.pdf?cid=bdi. Es sind acht Seiten, die sich lohnen zu lesen, bevor man sich über Investitionsstaus aller Art aufregt. massive-krise-der-kommunalfinanzen herunterladen (Anm. d. Red.: für den Fall daß der erste Link zur Internetseite der Gemeinde Lautertal später nicht mehr funktioniert, wird als zweites das heruntergeladene Dokument verlinkt).
Der Vortrag erklärt, warum die Städte und Gemeinden inzwischen einen Schuldenberg von fast 25 Milliarden Euro angehäuft haben. Doch leider hat keine dieser Städte und Gemeinden goldene Wasserhähne, die wenigsten haben noch ein Schwimmbad, das sie schließen könnten um zu sparen (O-Ton Ex-Bürgermeister Kaltwasser irgendwann um das Jahr 2000). Die immense Belastung - bei vergleichsweise bescheidenen Einnahmequellen (es gibt nur diese drei: Gewerbesteuer, Einkommenssteuer, Grundsteuer - keine davon verspricht höhere Einnahmen) - rührt von extremen Zuwächsen auf der Ausgabenseite, auf die die Kommunen keinerlei Einfluß haben. Prof. Dr. Döring rechnet sogar mit einem Ansteigen dieser Schulden auf 36,1 Milliarden Euro im Jahr 2028.
Apropos Investitionsstau: seien es marode Dorfgemeinschaftshäuser, zu kleine Feuerwehrgerätehäuser, veraltetes Wassernetz - oder Autobahnbrücken - der kommunale Investitionsrückstand liegt bei 186 Milliarden Euro, der Bedarf bei 225 Milliarden. Mit "Sondervermögen" ist da wenig auszurichten.
Döring führt als Beispiel an: Bund und Länder verordnen per Gesetz, daß die Kommunen eine Ganztagsbetreuung an Grundschulen anbieten müssen, kümmern sich aber nicht um die Kosten.
Die Finanzentwicklung der Kommunen erfordert eine strukturelle Reform sowohl auf der Ausgaben- als auch auf der Einnahmenseite. So könnte z.B. bei der Einkommenssteuer ein Hebesatz ähnlich der Grundsteuer dazu beitragen, daß Bürgerinnen und Bürger sichtbar erkennen, wo ihre kommunalen Vorteile liegen. Die Sozialhaushalte sollten auf die Länder verschoben werden. Insgesamt befürwortet Prof. Dr. Döring das Prinzip der Veranlassungskonnexität anstelle der Ausführungskonnexität. Das heißt "wer bestellt, bezahlt" anstelle von "ich bestimme, du bezahlst". Eine Strukturreform solle auch zukünftig entstehende Bedarfe einbeziehen, und bei Fördermitteln solle der Eigenanteil wegfallen ("Noch eine Förderung, und wir sind pleite"), außerdem solle auch die Zweckbindung entfallen. So könne Förderung direkt und entbürokratisiert zum Nutzen aller eingesetzt werden.
Bürgermeister Heun (Lautertal): über die Gestaltungsmöglichkeiten der Mandatsträger
Der zweite Vortrag der Bürgerversammlung am 27. August 2025 war schlicht und einfach mit "Mitteilungen des Gemeindevorstandes" übertitelt - was offenbar wenige Bürgerinnen und Bürger so stark interessierte, daß sie zur Versammlung kamen. Dahinter verbarg sich ein engagierter Vortrag von Bürgermeister Andreas Heun zur Finanz- und Haushaltslage der Gemeinde, in dem er auch nicht mit Kritik sparte. Er legte Zahlen vor zur Aufteilung der Erträge (über die Hälfte aus den obengenannten Steuerarten) und zu den Aufwendungen (40% aus gesetzlichen Umlageverpflichtungen) sowie die Entwicklung über die Jahre 2013 bis 2025. Alle Folien seines Vortrages finden Sie hier:
https://www.lautertal.de/pdf/buergerversammlung/gemeinde-lautertal-praesentation-buergerversammlung-27.08.2025.pdf?cid=bdg oder gemeinde-lautertal-praesentation-buergerversammlung-27 herunterladen

Bereits 2015 wiesen die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus Hessen werbeträchtig auf ihre systembedingt ständig leeren Kassen hin. Der Durchblick berichtete darüber: Das letzte Hemd - Durchblickheft August 2015. Modautals Bürgermeister Jörg Lautenschläger steuerte 2015 das allerletzte Hemd bei, denn das letzte Hemd hatte er schon 2010 vor den Landtag geworfen...
Dabei konnten die Gemeindefinanzen bis Ende 2023 konsolidiert werden: Lautertals Pro-Kopf-Verschuldung lag bei 3553 Euro - im Vergleich dazu hessenweit 5789 Euro. Im Vergleich zu anderen Gemeinden des Kreises Bergstraße liegt der Hebesatz für die Grundsteuer B mit 650% noch unter dem von Lindenfels, Neckarsteinach, Lampertheim oder Lorsch.
Er legte auch dar, daß der Bürgermeister lediglich ausführendes Organ von Beschlüssen der Gemeindevertretung sei. Nicht immer entsprechen die Beschlüsse der Mandatsträger seiner persönlichen Überzeugung ("Brauchen wir eine neue Friedhofshalle für einen Friedhof, auf dem pro Jahr drei Beerdigungen stattfinden?")
Doch auch die Mandatsträger haben nur bei einem Drittel aller Posten im Haushalt überhaupt eine eigene Entscheidungsmöglichkeit. Neben den 40% an gesetzlichen Verpflichtungen gibt es zu Personalaufwendungen und anderen Fixkosten nur wenig bis gar keine Möglichkeiten, wo eine Gemeinde überhaupt etwas einsparen könnte.
Über weitere aktuelle Themen wie Kindertagesstätten-Neubau, Lautertalhalle und öffentlichen Raum informierte Heun im Anschluß.
Der letzte Vortrag des Abends kam von Martin Schaarschmidt, Geschäftsführer des Landschaftspflegeverbandes Kreis Bergstraße. Über diese segensreiche Organisation lesen Sie bitte hier nach: Landschaftspflegeverband Kreis Bergstraße: Aktuelles
sowie zum Inhalt des Vortrages hier: Vortrag: Vielfalt in der Kulturlandschaft gemeinsam umsetzen - Landschaftspflegeverband
Zur Info: die Arbeit der Landschaftspflegeverbände
(Text: Stefanie Seitz) Landschaftspflegeverbände: Unterstützer, Berater, Netzwerker und Vermittler von Wissen
Ohne die ehrenamtlichen Helfer würde auch im Naturschutz vieles nicht funktionieren. Sie verrichten ihre Arbeit unbezahlt, mit viel Herzblut und investieren ihre Freizeit. Landwirtschaftliche Betriebe setzen auf ihren Höfen oder Feldern größere und kleinere Maßnahmen für die Natur um. Sie bringen Nisthilfen an, säen Blühflächen aus oder betreiben ökologischen Anbau. In Kommunen werden zahlreiche Entscheidungen für die Gestaltung der Städte und Gemeinden getroffen, auch im Hinblick auf Natur und Umwelt.
Die Idee hinter den Landschaftspflegeverbänden ist es, diese drei Gruppen zusammenzubringen, um gemeinsam naturschutzfachliche Planungen und Maßnahmen zum Erhalt der Landschaft, der Biodiversität und der Artenvielfalt umzusetzen. Das Ziel besteht darin, ein flächendeckendes Netz natürlicher und naturnaher Lebensräume zu schaffen und die Kulturlandschaft zu erhalten oder wiederherzustellen. Die Landschaftspflegeverbände arbeiten kreisbezogen: Die Verbände im Kreis Bergstraße und im Odenwaldkreis wurden 2022 gegründet. Ihre Vorstände sind drittelparitätisch mit Vertretern aus Politik, Landwirtschaft und Naturschutz besetzt. Alle Beteiligten arbeiten gleichberechtigt und freiwillig zusammen, die Verbände haben keine behördlichen Befugnisse. Dadurch ist die Umsetzung von Projekten oft einfacher, denn Entscheidungen werden gemeinsam und ohne Druck getroffen. Die Verbände lassen Arbeiten vorzugsweise von lokalen Bewirtschaftern durchführen. So bieten sie diesen ein Zusatzeinkommen. Zudem vermitteln sie zwischen den unterschiedlichen Partnern und unterstützen bei Fördermöglichkeiten. Bei Interesse an der Verbandsarbeit oder geplanten Maßnahmen können sich Kommunen, Vereine, landwirtschaftliche Vertreter oder Privatpersonen an die zuständigen Landschaftspflegeverbände wenden.
www.landschaftspflegeverband-bergstrasse.de
www.lpv-odenwaldkreis.de
Marieta Hiller, August 2025
Gemeinde Modautal erhält 75.000 Euro zur Förderung der interkommunalen Zusammenarbeit für die Zusammenlegung der Ortsteilfeuerwehren Asbach, Ernsthofen, Herchenrode, Klein-Bieberau/Webern und Neutsch zur „Feuerwehr Modautal Nord"
Staatsminister Roman Poseck: „Der Zusammenschluss der Ortsteilfeuerwehren zur neuen ‚Feuerwehr Modautal Nord‘ ist ein herausragendes Beispiel für vorausschauendes kommunales Handeln und gelebte interkommunale Zusammenarbeit – auch innerhalb einer Gemeinde.“
Innenminister Roman Poseck hat dem Vorstand der Gemeinde Modautal einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 75.000 Euro für die Förderung der interkommunalen Zusammenarbeit übergeben. Mit diesen Mitteln wird der Zusammenschluss der fünf nördlichen Ortsteilfeuerwehren – Asbach, Ernsthofen, Herchenrode, Klein-Bieberau/Webern und Neutsch – zur neuen „Feuerwehr Modautal Nord“ unterstützt. Der Zusammenschluss markiert den erfolgreichen Abschluss eines lang geplanten Vorhabens und ist ein weiterer Meilenstein für einen zukunftssicheren Brandschutz in der Region.
Susanne Hoffmann-Maier zur Ehrengemeindevertreterin ernannt:
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen freut sich, bekannt zu geben, dass Susanne Hoffmann-Maier zur Ehrengemeindevertreterin ernannt wurde. Der Beschluss zur Ehrung wurde auf der Sitzung der Gemeindevertretung am 31. März 2025 gefasst, und die feierliche Ehrung fand auf der Gemeindevertretersitzung am 30. Juni 2025 statt.
- Das vorletzte Wort im Juniheft: Online-Suchmaschinen: es geht auch ohne US-Produkte...
- Das vorletzte Wort im Maiheft: „Wat kümmert mich ming Jeschwätz von jestern?“
- Förderprogramm Starkes Dorf wird ausgebaut
- Das vorletzte Wort im Aprilheft: Was hat Schach mit Demokratie zu tun?
- Wer war Johann-Georg Dieffenbach?
- SPD Lautertal zum Ausgang der Bundestagswahl 2025
- Offener Brief an Dr. Michael Meister: Kein Teil der möglichen schwarz-blauen Mehrheit
- Sitzungen der Gremien in Lautertal
- Sitzungen der Gremien in Modautal
- Lautertal: Beitritt zur Arbeitsgemeinschaft der Nahmobilität Hessen