Das Sprichwort „Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer“ gewinnt immer mehr an Bedeutung in unserer hiesigen Region. Denn es kehren leider immer weniger aus ihren Winterquartieren zurück. Einzeln oder paarweise kehren sie normalerweise bereits Ende März oder Anfang April zurück, in größerer Zahl jedoch erst Mitte oder Ende April, wenn der Sommer wirklich schon vor der Tür steht. Zuerst sieht man normalerweise die Rauchschwalben wieder. Diese nisten meist in Ställen und Scheunen in aufgelockerten Kolonien und kommen, wie Beringung gezeigt hat, oft Jahr für Jahr ins selbe Nest. Da hat sich über die Jahrtausende eine enge Vertrautheit mit dem Menschen gebildet, der die Schwalben auch als Frühlings- und Glücksbringer schätzt. Die Rauchschwalbe ist mit 19 cm die größte der drei Schwalbenarten. Sie ist an der Oberseite stahlblau, Stirn und Brust kastanienbraun, gegabelter Schwanz mit langen Spießen, welcher beim Weibchen etwas kürzer ist.
HessenForst erreicht Meilenstein bei Wiederbewaldung: 10.000 Hektar, 27 Millionen Bäume – Hessens Wälder wachsen wieder; Der Landesbetrieb HessenForst zieht Resümee nach Abschluss der Pflanzsaison 2025/2026: Meilenstein bei der Wiederbewaldung und Rekord-Beteiligung bei Pflanzaktionen.
Mit dem Ende der Pflanzsaison 2025/2026 zieht HessenForst eine erfreuliche Bilanz: Ein wichtiger Meilenstein bei der Wiederbewaldung geschädigter Waldflächen wurde erreicht und die landesweite Mitmachaktion „Dein Tag für den Wald" verzeichnete so viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer wie noch nie zuvor.
Seit den verheerenden Extremwetterereignissen ab 2018 hat HessenForst nun rund 10.000 Hektar der über 40.000 Hektar umfassenden Schadflächen im hessischen Staatswald aktiv wiederbewaldet. Seit Beginn der Wiederbewaldung wurden insgesamt 27 Millionen junge Bäume gepflanzt – allein in der zurückliegenden Pflanzsaison 2025/2026 kamen 2,7 Millionen Pflanzen hinzu.
Hier finden Sie alle wichtigen Infos für Bürger, Landwirte und Jäger - in verständlicher Sprache: https://landwirtschaft.hessen.de/tierschutz-und-tierseuchen/tierseuchen/afrikanische-schweinepest
Zusätzliche Informationen zur ASP finden Interessierte auf der Kreishomepage www.kreis-bergstrasse.de.
Aktuelle Allgemeinverfügung der Kreise hier: www.kreis-bergstrasse.de/bekanntmachungen und https://www.ladadi.de/asp
Servicetelefon des Kreises Darmstadt-Dieburg: 06151 / 881-1800 Mo-Do 9-16 Uhr FR 9-12 Uhr. kontinuierlich erweitertes FAQ: https://perspektive.ladadi.de/aktuelles/afrikanische-schweinepest-asp/
Sperrzonenkarte: https://visualgeoserver.fli.de/visualize-this-map/6BB5CD9B1FB295E7E0A64196580E34FC3E44C5A6B2E6BCB1C0A3A23205369ADD
Allerdings ist in der Karte nicht der Verlauf der drei Zonen zu erkennen, auch in der Landschaft ist nichts gekennzeichnet. Schilder an Ortseingangstafeln fehlen.
Wichtig: Leinenpflicht für Hunde, striktes Wege-Gebot, Radfahren, Spazierengehen oder Reiten abseits von Wegen streng untersagt. In Waldflächen der Sperrzone II sind alle Aktivitäten, die geeignet wären, Wild aufzuschrecken, untersagt
April 2026: Neuer Fall in Lampertheim mahnt zur Vorsicht
März 2026: Aufruf zur Primärnestsuche der Vespa velutina - Frühes Handeln schützt heimische Insekten und die Imkerei
Mit dem Beginn der wärmeren Jahreszeit startet auch die entscheidende Phase im Umgang mit der Asiatischen Hornisse (Vespa velutina). Fachbehörden, Imkerverbände und Naturschutzstellen rufen die Bevölkerung dazu auf, sich aktiv an der sogenannten Primärnestsuche zu beteiligen. Ziel ist es, frühe Nester dieser invasiven Art rechtzeitig zu entdecken und zu melden, um eine weitere Ausbreitung einzudämmen.
Die Vespa velutina stammt ursprünglich aus Südostasien und hat sich in den vergangenen Jahren zunehmend in Deutschland ausgebreitet. Besonders betroffen sind Regionen mit mildem Klima. Die Art stellt eine erhebliche Bedrohung für heimische Insekten dar, insbesondere für Honigbienen, da sie gezielt vor Bienenstöcken jagt. Auch für die Imkerei bedeutet ihr Auftreten erhebliche wirtschaftliche Schäden.
Martin Schaarschmidt gibt im März in den beiden HR-Sendungen "Hallo Hessen" und "Die Ratgeber" wertvolle Tipps für den Pflegerückschnitt an Obstbäumen:
hier die Links zu den beiden Fernsehberichten vom 18.03.2026
- Mistelentfernung aus Obstbäumen, Werkzeug (Rebschere, Säge, Teleskopgeräte)
- Der Pflegeschnitt soll dem Baum gute Statik geben und den Neuaustrieb anregen
- voll ausgetriebene Bäume bitte nicht mehr schneiden!
Der Förderverein Odenwälder Apfel e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich für den Erhalt unserer Kulturlandschaft engagiert und die Vermarktung von regionalem Obst fördert. Es gibt jährlich einen Fachwartkurs sowie einen Stammtisch für Fachwarte und Interessierte. Über neue Mitglieder freut sich der Verein immer!
Kontakt:
https://odenwaelder-apfel.de/startseite/
Wenn im April die ersten gelben Blüten auf Wiesen, an Böschungen oder am lichten Waldrand leuchten, beginnt nicht nur der Frühling sichtbar zu werden – auch die Osterzeit rückt näher. Die Schlüsselblume (Primula veris und Primula elatior) gehört zu den Pflanzen, die wie kaum eine andere für das Wiedererwachen der Natur stehen. Mit ihren warmgelben Blüten bringt sie Licht in die Landschaft und erinnert daran, dass nach dem Winter wieder neues Leben erwacht. Früher waren sie vielerorts vertrauter als heute, denn inzwischen sind vor allem die Echte Schlüsselblume (Primula veris) aber auch die Hohe Schlüsselblume (Primula elatior) seltener geworden.
Fortbildung „Fachwart/Fachwartin für Obstbaumpflege” gestartet
Der Förderverein Odenwälder Apfel startet jedes Jahr Ende Januar die Ausbildung neuer Fachwartinnen und Fachwarte für Obstbaumpflege. Die Nachfrage nach dieser Weiterbildung ist groß
und viele Interessenten haben sich schon vor Monaten auf die Warteliste setzen lassen. Der diesjährige Kurs ist wie auch in den vergangenen Jahren bunt gemischt. Einige der 22 Teilnehmenden haben eine eigene Streuobstwiese übernommen oder möchten eine anlegen.
In der Natur kann man sehen, hören, riechen, fühlen - alles was da ist. Was früher da war, dafür gibt es ein mächtiges Archiv: unseren Boden!
Das Hessische Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat (HMLU) ist Schirmherr über die Aktion "Boden des Jahres 2026 - da steckt Geschichte drin!" Ziel ist, das Wissen um das Schutzgut Boden als elementare Ressource im Jahr 2026 in die breite Öffentlichkeit zu tragen und so das Bodenbewusstsein nachhaltig zu stärken.
Das Wolfszentrum Hessen informiert künftig regelmäßig unter „WZH RADAR – Ihr amtliches Wolfsupdate für Hessen“ über aktuelle Entwicklungen. Darin werden geprüfte Informationen und relevante Neuerungen kompakt, verständlich und verlässlich zusammengefasst. Der Newsletter richtet sich an alle Interessierten, die zeitnah und fundiert über das Wolfsmonitoring in Hessen informiert bleiben möchten.
Anmelden können Sie sich über unsere Homepage unter Bleiben Sie immer auf dem neuesten Stand | wolfszentrum.hessen.de.
8. Januar 2026 - Grund dafür ist die stabile Lage ohne weitere Ausbrüche / Allgemeinverfügung vom 30. Oktober wird aufgehoben
Kreis Bergstraße (kb). Da seit einigen Wochen keine weiteren Ausbrüche der Geflügelpest im Kreis Bergstraße aufgetreten sind und damit das Risiko der Einschleppung des Virus in die Geflügelbestände gesunken ist, wird der Kreis die Allgemeinverfügung vom 30.10.2025 (Aufstallungspflicht, Verbot von Veranstaltungen, Abgabe von Geflügel im Reisegewerbe, Biosicherheitsmaßnahmen) aufheben.
Geflügel muss daher nach Bekanntgabe der Allgemeinverfügung zur Aufhebung nicht mehr in Ställen oder besonders geschützten Vorrichtungen untergebracht werden.
Der hauptamtliche Kreisbeigeordnete Matthias Schimpf warnt davor, lebende Tiere an Weihnachten zu verschenken und appelliert an Verantwortungsbewusstsein
Kreis Bergstraße (kb). Kurz vor Weihnachten steigt jedes Jahr die Zahl der spontan gekauften Haustiere – vom niedlichen Welpen über kleine Kätzchen bis hin zu exotischen Arten wie Bartagamen. Viele dieser Tiere werden unüberlegt angeschafft, häufig sogar als Geschenk. Der hauptamtliche Kreisbeigeordnete und für das Veterinäramt zuständige Dezernent Matthias Schimpf warnt: „Wer ein Tier verschenkt, verpflichtet den Beschenkten dazu, ein Leben lang Verantwortung zu übernehmen - mit Zeit, Engagement und finanziellen Aufwendungen. Tiere sollten daher niemals eine Überraschung unter dem Weihnachtsbaum sein.“
Kreis Darmstadt-Dieburg informiert: Verantwortungsvoll einen Hund aufnehmen
Die Entscheidung, einen Hund aufzunehmen, will gut überlegt sein. Denn mit dem neuen vierbeinigen Familienmitglied kommen nicht nur Freude und Gesellschaft ins Haus, sondern auch, Verpflichtungen und Kosten. Darauf weist die Kreistierschutzbeauftragte Dr. Christa Wilczek in einem neuen Merkblatt zur „Aufnahme eines Hundes“ hin. „Ein Hund ist kein spontaner Kaufartikel und auch kein Geschenk, sondern ein Lebewesen, das Fürsorge, Zeit und Zuwendung braucht – über viele Jahre hinweg“, betont Vize-Landrat Lutz Köhler. „Wer sich für einen Hund entscheidet, übernimmt eine Verantwortung, die in der Regel mehr als ein Jahrzehnt andauert. Diese Entscheidung sollte deshalb immer gut überlegt und vorbereitet sein.“
Vor der Anschaffung: gründlich nachdenken
Oktober 2025 - Hauptamtlicher Kreisbeigeordneter Schimpf würdigt ehrenamtliches Engagement / Mobile Einsatzteams im Kreis Bergstraße bislang nicht notwendig
Kreis Bergstraße (kb). Der Kampf gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP) beschäftigt den Kreis Bergstraße seit über einem Jahr intensiv. Eine große Rolle bei der Eindämmung der Tierseuche spielt dabei die enge Zusammenarbeit zwischen Kreis und Jägerschaft. Auch in der aktuellen Phase der Seuchenbekämpfung sind die Jägerinnen und Jäger besonders wichtig. In so genannten „Weißen Zonen“ soll das Wildschweinvorkommen vollständig auf null reduziert werden – eine zentrale Maßnahme zur langfristigen Unterbrechung der Infektionsketten.
- 3.9.: Gottesanbeterin in Reichenbach gesehen
- Meldung von Wolfshinweisen in Hessen: Territorium Waldkappel und Greifenstein
- Wo sind Mauersegler in Reichenbach?
- Asiatische Tigermücke: in Bensheim nachgewiesen
- HessenForst: Großes Engagement bei Pflanzaktionen
- Warnung vor erhöhter Waldbrandgefahr
- Hundehaare für Jungvögel gefährlich
- Gemeinsamer Einsatz für die Wiesenknopf-Ameisenbläulinge
- Historische Sommerlinde Beedenkirchen
- Runder Tisch über die Zukunft des Waldes