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Neue Biber-Schautafel im Fischbachtal

Ein Baumeister für die Artenvielfalt: Geo-Naturpark und Gemeinde Fischbachtal weihten am 18. Oktober neue Schautafel zum Biber ein

Er fällt Bäume, errichtet Dämme und gestaltet ganze Gewässerlandschaften: Der Biber ist ein wichtiger Baumeister für die Biodiversität. Seit 2022 ist er auch am Fischbach wieder heimisch. Eine neue Informationstafel am Pfad der Vielfalt, der in diesem Oktober sein zehnjähriges Bestehen feiert, vermittelt Wissenswertes über seine Lebensweise, seinen Beitrag zur Artenvielfalt und die Herausforderungen im Zusammenleben mit dem Menschen. Die offizielle Einweihung fand am Sonntag, den 18. Oktober in Fischbachtal statt.

19. Oktober 2026
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Pflanzenporträt: Die Nachtkerze - Oenothera biennis – ein verborgener Herbstschatz

Im Sommer leuchten ihre gelben Blüten am Abend, im Herbst verbirgt die Nachtkerze ihren Schatz unter der Erde: eine essbare Pfahlwurzel. Das fast vergessene Wurzelgemüse lässt sich jetzt wiederentdecken.

12. Oktober 2026
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Pflanzen erkennen per App: Flora Incognita

Im Sommer 2026 stellten wir Odenwälder Artenvielfalt und eine Kartierungsaktion vor. Solche Kartierungen werden nicht nur von Wissenschaftlern, sondern auch von fachkundigen Laien durchgeführt und geben Aufschluß über Veränderungen in der Pflanzenwelt, etwa Reaktionen auf heißere Sommer oder über Neophyten, Pflanzen aus anderen Klimazonen, die sich jetzt auch bei uns wohlfühlen.

Wer einfach nur aus Spaß auf die Suche nach Pflanzen in der Natur oder im Garten geht, kann Bestimmungsapps wie Flora Incognita nutzen. Dieser Spaß hat sogar einen Extra-Nutzen: die Daten werden gesammelt, mit Datum und Fundort. Es gibt in der App verschiedene wissenschaftliche Projekte, die auf solche Daten zugreifen und Ihre Sammelaktivität in der Natur als Citizen Science Plattform nutzen. Daten zu invasiven Arten auf öffentlichem Gelände werden an die zuständigen Naturschutzbehörden weitergegeben. Die Projekte sind im QR-Code aufgeführt. Im Projekt PollenNet werden Vorkommen von allergenen Pflanzen wie Beifuß und Ambrosia gesammelt.

22. September 2026
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Pflanzenporträt: Die Hagebutte – roter Schatz des Herbstes

Wer im Oktober an Waldrändern, Hecken oder im eigenen Garten unterwegs ist, entdeckt sie schon von Weitem: die roten Früchte der Rosen. Während die Blüten längst vergangen sind, bleiben Hagebutten oft bis weit in den Winter am Strauch. Sie sind wertvolle Tiernahrung und lassen sich vielseitig in der Küche verwenden.

Namensherkunft und Volksglaube

Der Name „Hagebutte“ beginnt mit dem alten Wort „Hag“ für Hecke oder Einfriedung – ein typischer Standort vieler Wildrosen. Besonders bekannt ist die Hunds-Rose (Rosa canina). Der Begriff Hagebutte bezeichnet jedoch die Früchte verschiedener Rosenarten.
Grundsätzlich sind die Hagebutten aller Rosenarten essbar, auch die Früchte von Gartenrosen. Größe, Form, Geschmack und Fruchtfleischanteil unterscheiden sich jedoch deutlich. Besonders ergiebig sind die großen, fleischigen Hagebutten der Kartoffel-Rose (Rosa rugosa).

09. September 2026
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Biologische Vielfalt: vier neue Infotafeln in Ober-Ostern

Vier neue Infotafeln des Geo-Naturparks zur biologischen Vielfalt in Reichelsheim-Ober-Ostern eingeweiht

August 2026: Der Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald und die Gemeinde Reichelsheim haben gemeinsam vier neue Informationstafeln zur biologischen Vielfalt eingeweiht. Die großformatigen Tafeln vermitteln anschaulich Wissenswertes über die heimische Natur und laden Einheimische sowie Gäste dazu ein, die Landschaft mit neuen Augen zu entdecken.

Die neuen Tafeln widmen sich den Themen „Streuobstwiese“, „Natürlicher Bachlauf“, „Naturnaher Mischwald der Zukunft“ und „Tiere im Wald“. Sie zeigen typische Tier- und
Pflanzenarten sowie ökologische Zusammenhänge und machen deutlich, welche Bedeutung diese Lebensräume für die biologische Vielfalt haben. Die Tafeln verbinden hochwertige
Illustrationen mit verständlichen Informationen und regen dazu an, die dargestellten Arten und Lebensräume direkt vor Ort zu erkunden.

19. August 2026
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Pflanzenporträt: Die Große Brennnessel (Urtica dioica)

Die Große Brennnessel (Urtica dioica) – Wehrhafte Begleiterin mit überraschenden Seiten

Wer im September an Wegrändern, Waldrändern oder auf nährstoffreichen Brachen unterwegs ist, begegnet fast überall der Großen Brennnessel. Beliebt ist sie selten: Schon eine kurze Berührung kann durch ihre Brennhaare brennende, juckende Quaddeln hinterlassen. Dabei ist sie Wildgemüse, traditionelle Heilpflanze, alte Faserpflanze und wichtige Nahrung für Schmetterlingsraupen. Im Spätsommer reifen an den weiblichen Pflanzen außerdem die kleinen schmackhaften Früchte heran.

Namensherkunft und alte Nutzung

Der botanische Gattungsname Urtica geht auf das lateinische Wort urere für "brennen" zurück. Der Artname dioica bedeutet "zweihäusig": Männliche und weibliche Blüten wachsen meist auf verschiedenen Pflanzen. Aus den festen Bastfasern wurden früher Garne, Gewebe, Seile und Netze hergestellt. Vor der allgemeinen Verbreitung der Baumwolle war die Brennnessel daher eine wichtige heimische Faserpflanze.

15. August 2026
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Schafe als potentielle Helfer in der Landschaftspflege

Im Odenwald wird die Landschaftspflege aufgrund sinkender Zahlen von Erwerbs- und Nebenerwerbslandwirten immer weiter verlagert auf Privatpersonen oder Landschaftspflegeverbände. Sind die Flächen noch an topografisch exponierten Orten gelegen, wird die Pflege schwierig und viele Flächen verbuschen zunehmend. Leider sind hiervon auch insbesondere Streuobstwiesen betroffen, die aufgrund ihrer Kleinteiligkeit oft auch für die Wiesenmahd wenig geeignet sind und nur noch selten beweidet werden.

Schafe bieten hier die Möglichkeit einer alternativen Beweidungsform. Sie eigen sich insbesondere zur Offenhaltung von schwachwüchsigen, steilen oder schlecht zugänglichen Standorten, wo es an Alternativen wie bspw. Mähnutzung, Beweidung mit Rindern oder Pferden fehlt. Sie können in kleinerer Anzahl eingekoppelt oder als Herde in Wander-/ oder Hüteschafhaltung unter Einsatz von flexiblen Koppeln über die Flächen geführt werden. Gehölze werden durch Schafe deutlich weniger verbissen wie etwa durch Ziegen, wodurch sie auch für Streuobstwiesen geeignet sind. Bei einem Verbissschutz mit einer ungefähren Höhe von 1,30 m sind die Bäume weitestgehend geschützt.

27. Juli 2026
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Pflanzenporträt: Das Johanniskraut (Hypericum perforatum)

Sonnenkind und stille Apotheke des Hochsommers

Wer im Juli über sonnige Wegränder, Böschungen oder magere Wiesen streift, begegnet ihm fast überall: dem Johanniskraut. Seine leuchtend gelben Blüten öffnen sich etwa Mitte Juni und blühen den ganzen Hochsommer hindurch. Die Pflanze gehört zu den am besten untersuchten heimischen Heilpflanzen und blickt auf eine jahrhundertelange Geschichte zurück.

17. Juni 2026
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Pflanzenporträt: Die Schafgarbe (Achillea millefolium)

– Soldatenkraut und stille Heilerin der Wiesen

Wer im Juni über eine sonnige Wiese streift, findet sie fast überall: die Schafgarbe. Ihre flachen, weißen Blütenschirme leuchten zwischen Gräsern und Kräutern, und schon beim Berühren der fein gefiederten Blätter steigt ein würziger, leicht herber Duft auf. Die Schafgarbe gehört zu den beständigsten Begleitern des Jahres. Sie blüht ausdauernd von Juni bis in den Herbst und wächst auf Wiesen, an Wegrändern und Böschungen, auf Magerrasen und manchmal auch in Gärten und Parks. Sie ist unscheinbar genug, um leicht übersehen zu werden, und zugleich reich genug, um seit Jahrhunderten zu den wichtigsten Heilpflanzen Mitteleuropas zu gehören.

Schafgarbe08

Namensherkunft, Volksname und Mythologie

18. Mai 2026
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Obstsorte des Jahres 2026: Birnenquitte

Obstsorte des Jahres 2026: Birnenquitte „Cydora Robusta“ ausgezeichnet: Am Freitag, den 24. April haben Dr. Jutta Weber, Geschäftsführerin des Geo-Naturparks Bergstraße-Odenwald und Adil Oyan, Erster Kreisbeigeordneter des Kreises Groß-Gerau die Birnenquitte „Cydora Robusta“ zur Obstsorte des Jahres 2026 gekürt. Mit dieser Wahl rückt eine traditionsreiche und zugleich zukunftsfähige Obstart in den Fokus, die sowohl ökologisch als auch kulinarisch überzeugt.

Quitten zählen zu den ältesten Kulturpflanzen der Menschheit und erleben aktuell eine Renaissance. Insbesondere auf Streuobstwiesen leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Artenvielfalt: Ihre Blüten bieten Insekten bis in den Sommer hinein Nahrung, während die robusten Bäume sich gut an unterschiedliche Standortbedingungen anpassen.
Die ausgezeichnete Sorte „Cydora Robusta“ wurde 1989 in Geisenheim gezüchtet und zeichnet sich durch ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber Krankheiten, ihren zuverlässigen Ertrag sowie ihre Eignung für den extensiven Streuobstanbau aus. Ihre großen, aromatischen Früchte reifen ab Ende September und sind vielseitig verwendbar – etwa für Gelee, Marmelade oder Saft.

28. April 2026
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Reichenbacher Vogelschützer sorgen sich um den Schwalbenbestand

Das Sprichwort „Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer“ gewinnt immer mehr an Bedeutung in unserer hiesigen Region. Denn es kehren leider immer weniger aus ihren Winterquartieren zurück. Einzeln oder paarweise kehren sie normalerweise bereits Ende März oder Anfang April zurück, in größerer Zahl jedoch erst Mitte oder Ende April, wenn der Sommer wirklich schon vor der Tür steht. Zuerst sieht man normalerweise die Rauchschwalben wieder. Diese nisten meist in Ställen und Scheunen in aufgelockerten Kolonien und kommen, wie Beringung gezeigt hat, oft Jahr für Jahr ins selbe Nest. Da hat sich über die Jahrtausende eine enge Vertrautheit mit dem Menschen gebildet, der die Schwalben auch als Frühlings- und Glücksbringer schätzt. Die Rauchschwalbe ist mit 19 cm die größte der drei Schwalbenarten. Sie ist an der Oberseite stahlblau, Stirn und Brust kastanienbraun, gegabelter Schwanz mit langen Spießen, welcher beim Weibchen etwas kürzer ist.

22. April 2026
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Afrikanische Schweinepest: Aktuelles!

Hier finden Sie alle wichtigen Infos für Bürger, Landwirte und Jäger - in verständlicher Sprache: https://landwirtschaft.hessen.de/tierschutz-und-tierseuchen/tierseuchen/afrikanische-schweinepest

Zusätzliche Informationen zur ASP finden Interessierte auf der Kreishomepage www.kreis-bergstrasse.de.

Aktuelle Allgemeinverfügung der Kreise hier: www.kreis-bergstrasse.de/bekanntmachungen und https://www.ladadi.de/asp

Servicetelefon des Kreises Darmstadt-Dieburg: 06151 / 881-1800 Mo-Do 9-16 Uhr FR 9-12 Uhr. kontinuierlich erweitertes FAQ: https://perspektive.ladadi.de/aktuelles/afrikanische-schweinepest-asp/

Odenwaldkreis: https://www.odenwaldkreis.de/de/amtliche-bekanntmachungen-daten/2024/bekaempfung-der-afrikanischen-schweinepest-bei-wildschweinen-sperrzone-i/

Sperrzonenkarte: https://visualgeoserver.fli.de/visualize-this-map/6BB5CD9B1FB295E7E0A64196580E34FC3E44C5A6B2E6BCB1C0A3A23205369ADD 
Allerdings ist in der Karte nicht der Verlauf der drei Zonen zu erkennen, auch in der Landschaft ist nichts gekennzeichnet. Schilder an Ortseingangstafeln fehlen.

Wichtig: Leinenpflicht für Hunde, striktes Wege-Gebot, Radfahren, Spazierengehen oder Reiten abseits von Wegen streng untersagt. In Waldflächen der Sperrzone II sind alle Aktivitäten, die geeignet wären, Wild aufzuschrecken, untersagt

April 2026: Neuer Fall in Lampertheim mahnt zur Vorsicht

21. April 2026
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Pflanzenporträt: Der Kleine Wiesenknopf (Sanguisorba minor)

Frisches Küchenkraut von der Wiese: Wenn im Mai die Wiesen in sattem Grün stehen und die Natur ihre volle Kraft entfaltet, lohnt sich ein genauer Blick: Zwischen Gräsern und anderen Wildpflanzen wächst der Kleine Wiesenknopf. Oft völlig unscheinbar auf den ersten Blick, aber mit großem Wert für unsere Küche. Seine zarten Blätter bringen frische Aromen auf den Teller und stehen sinnbildlich für die Fülle dieser Jahreszeit.

Kleiner Wiesenknopf06

18. April 2026
Weiterlesen: Pflanzenporträt: Der Kleine Wiesenknopf (Sanguisorba minor)
  1. Nestsuche: Asiatische Hornisse
  2. Förderverein Odenwälder Apfel: Pflegerückschnitt an Obstbäumen
  3. Pflanzenporträt: Schlüsselblume - goldgelbe Frühlingsboten zur Osterzeit
  4. Odenwälder Apfel e.V.: neuer Fachwartkurs Obstbaumpflege
  5. Boden des Jahres 2026 - da steckt Geschichte drin!
  6. Wolfzentrum Hessen informiert
  7. Kreises Bergstraße: Aufhebung der Schutzmaßnahmen zur Geflügelpest
  8. Haustiere sind keine Weihnachtsgeschenke
  9. Was künftige Hundehalter wissen sollten
  10. Kreis Bergstraße und Jägerschaft arbeiten im Kampf gegen ASP eng zusammen

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