– Soldatenkraut und stille Heilerin der Wiesen
Wer im Juni über eine sonnige Wiese streift, findet sie fast überall: die Schafgarbe. Ihre flachen, weißen Blütenschirme leuchten zwischen Gräsern und Kräutern, und schon beim Berühren der fein gefiederten Blätter steigt ein würziger, leicht herber Duft auf. Die Schafgarbe gehört zu den beständigsten Begleitern des Jahres. Sie blüht ausdauernd von Juni bis in den Herbst und wächst auf Wiesen, an Wegrändern und Böschungen, auf Magerrasen und manchmal auch in Gärten und Parks. Sie ist unscheinbar genug, um leicht übersehen zu werden, und zugleich reich genug, um seit Jahrhunderten zu den wichtigsten Heilpflanzen Mitteleuropas zu gehören.

Namensherkunft, Volksname und Mythologie
