Mit Eberhard Mößinger verstarb ein großer Unterstützer der Dorfverschönerung in Reichenbach und Förderer des Verschönerungsvereins Reichenbach (VVR). Der 1942 auf der „Insel“ geborene Reichenbacher Bub besuchte die Volksschule in Reichenbach. Er lebte mehrere Jahre in Hochstädten, wo er die Firma Laser Tronik Handels GmbH aufbaute.
Nach seiner Rückkehr nach Reichenbach trat Mößinger 1989 zusammen mit seiner ebenfalls aus Reichenbach stammenden Ehefrau Christina in den Verschönerungsverein Reichenbach (VVR) ein. 2013 feierten sie zusammen in großem Rahmen ihre Goldene Hochzeit.
Manchmal bin ich froh, daß meine Rundfunkgebühren sinnvoll eingesetzt werden, nur manchmal. Ohne Gebühren an die Öffentlich Rechtlichen wäre dieser Beitrag vermutlich nicht erschienen oder stark modifiziert, weil durch Elon Musk finanziert.
3. April 2026: "Jahrhundert der Nerds - Vom Eigenbrötler zur Weltherrschaft?"
- ein hörenswerter Podcast des Deutschlandfunks! - Und wieder geht es um machtvolle Unternehmer wie Elon Musk, Mark Zuckerberg oder Peter Thiel. Der Nerd ist der Sozialtypus des Digitalzeitalters, er hat begonnen als Schrauber, Bastler, Einzelgänger. Heute dominiert er unsere Welt. https://www.deutschlandfunk.de/essay-und-diskurs-100.html
September 2025: die neue Armut und die Tech-Milliardäre
Immer wieder nötig, immer wieder werden wir um Spenden gebeten - aber welcher Organisation können wir trauen? DZI = Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen https://www.dzi.de/ Transparency International Deutschland e.V. https://www.transparency.de/ueber-uns/?L=0
Die Sendung "Dolles Dorf" zeigt die Aktivitäten der Dörfer mit ihren Vereinen, d.h. der Ehrenämter, ohne die es nicht gut in D bestellt wäre. Was wären wir ohne die Freiwillige Feuerwehr, die Sportvereine, Kerwe-Jugend, Seniorentreff, Krabbelkäfer, usw.
Freudig haben sich die Elmshäuser am Striethteich ablichten lassen, der aber ohne "Ehrenamtliche" nie enstanden wäre.
Als 1971 der Verschönerungsverein gegründet wurde, kam bei einer Vereinssitzung zur Sprache, ob das Sumpfgelände im Striehtgelände, das sich immer mehr zu einer illegalen Müllhalte entwickelte, nicht verändert werden kann. Hier kam der Vorschlag von den Herren Gottschall und Peter Pink, ob man nicht einen Teich gestalten könnte.
Im Advent 2025 fanden in Klein-Bieberau/Webern wieder die, mittlerweile traditionellen, Advenstfenster statt.
Manuela Steinmann, der Organisatorin der Veranstaltung, ist es gelungen, dass an 18 von 24 Tagen Familien zum Mitmachen bereit waren. Man traf sich wieder abends von 19 – 21 Uhr zu Glühwein, Tee und kleinen Snacks, um sich zu unterhalten und Neuigkeiten auszutauschen. An Heiligabend trifft man sich am späten Vormittag alljährlich zu Blanka Ruhlands Geburtstag. Es ist schön, dass auch in diesem Jahr wieder einige „Neubürger“ teilgenommen haben, sowohl als Gastgeber als auch als Gäste. Eine gute Gelegenheit sich kennenzulernen.
Wie in jedem Jahr, wurden auch diesmal die Gäste von den Gastgebern um eine Spende gebeten. Dieses Jahr für den Verein „Hilfe für krebskranke Kinder Frankfurt/Main e.V.“ Der Verein wurde von betroffenen Eltern 1983 gegründet. In engster Zusammenarbeit mit der Kinderkrebsklinik Frankfurt verbessert der Verein die Lebenssituation betroffener in schwerer Zeit, unterstützt die medizinische und therapeutische Versorgung und treibt die Forschung in der Klinik voran. Der Verein ist gemeinnützig und die Arbeit wird zu 100 % durch Spenden finanziert. Wir helfen mit! Bei der Spendenaktion kam die stolze Summe von 2.000 EURO zusammen.
Vielen Dank an die Gastgeber und Spender und auf ein neues im Advent 2026. B. Lehr, Klein-Bieberau, im Februar 2026
Bildung ist ein hohes Gut. Bildung entscheidet, ob Frauen benachteiligt werden. Der Lebensstandard ist in verschiedenen Kulturkreisen direkt gekoppelt an die Bildung von Frauen. Bildung entscheidet, ob Migranten hier in Deutschland bleiben dürfen. Oft sind Letztere aus Ländern und Kulturkreisen geflüchtet, in denen Bildung "haram" - also verboten ist.
Sie kamen nach Deutschland, weil es hier vielversprechend für ein Überleben erschien: jedenfalls zur Zeit von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Sie, die an sich wenig Mütterliches ausstrahlt, hat sofort gesagt - und gemeint: Wir schaffen das! Und damit hat sie über alle Ländergrenzen hinweg etwas in Bewegung gesetzt, was uns heute verloren zu gehen droht. Wir haben uns ehrenamtlich engagiert, Geflüchtete begrüßt und in unser Leben aufgenommen, bei Behördengängen, beim Arztbesuch, beim Deutschlernen geholfen. Vor zehn Jahren dauerte es ein gutes dreiviertel Jahr, bis die Geflüchteten endlich einen Platz in einem Integrationskurs bekamen.
Heute bekommen sie keinen mehr: Asylbewerber, Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine, Menschen mit Duldung. Solange sie keine Arbeitserlaubnis haben, leben sie von weniger als 500 Euro im Monat und können sich den - bislang kostenlosen - Integrationskurs nicht leisten. Aber ohne Deutschkenntnisse bekommen sie auch mit Arbeitserlaubnis keinen Job. "Integrationskurse stehen vor allem für diejenigen zur Verfügung, die dauerhaft in Deutschland bleiben können." (Henning Zanetti, Sprecher des Innenministeriums) - dauerhaft in Deutschland können nur Menschen bleiben, die einen festen Arbeitsplatz und eine Wohnung haben. Da beißt sich die Katze in den Schwanz.
Doch ein weiteres Problem ergibt sich daraus, daß es in Deutschland ein gewaltiger Unterschied ist, ob man in Bayern oder in Hamburg Bildung erwerben möchte.
"Der ausgeprägte Föderalismus im Kultur- und Bildungssystem hat eine lange Tradition. Bis 1871 bestand Deutschland aus vielen selbständigen Feudalstaaten und freien Reichstädten. Diese Kleinstaaten betrieben jeweils ihre eigene Kultur- und Bildungspolitik. Auch mit der Gründung des Deutschen Reichs 1871 wurden die Kompetenzen nicht zentralisiert. Die neue Reichsregierung erhielt eine Zuständigkeit für die kulturelle Außenpolitik, die Teilstaaten blieben für Bildung, Kultur und Kirche verantwortlich. Diese Aufteilung hatte auch während der Weimarer Republik Bestand." heißt es dort.
Unser Grundgesetz legt die Kultur- und Bildungspolitik in die Hände der Länder. Diese organisieren überregional seit 1948 die Kultusministerkonferenz der Bildungs- und Forschungsminister. Es gibt also gemeinsame Standards für Lehrpläne und Schulabschlüsse. Um Kultur geht es nur in zweiter Linie. Die Länder sind am Deutschen Bibliotheksinstitut in Berlin und der Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt beteiligt.
Das sind die Gemeinsamkeiten. Aber jedes Land betreibt seine eigene Schulpolitik - immerhin ist man sich über Dauer und Beginn der Schulferien einig.
Warum wird Kultur und Bildung föderal gehandhabt? Das hängt mit der erstmaligen - und gewaltsamen - Zentralisierung von Kultur und Bildung durch das nationalsozialistische Regime zusammen. Kunst, Kultur, Universitäten und Schulen wurden ideologischem Missbrauch unterworfen. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs sorgten die Aliierten daher für föderale Kompetenzaufteilung - jedenfalls im Westen. In der DDR dagegen wurden die Länder 1952 aufgelöst und in 15 Bezirke geordnet, Bildung und Kultur unterlagen fortan dem Parteizentralismus. Dies blieb bis zur Wende so, danach erhielten die meisten staatlichen Bildungseinrichtungen eine neue Organisation durch die neuen ostdeutschen Länder und Kommunen.
Und nun greift ein Bundesministerium ein, um - allein aus Kostengründen?! - arbeitswillige junge Menschen daran zu hindern, die Renten für unsere überalterte "deutsche" Gesellschaft zu bestreiten?
*Die AFD kann, sollte sie in zwei der drei MDR-Bundesländer Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen die Regierung bilden, den MDR abschalten.
Scholl-Schüler laden Bürgerschaft zur Begutachtung der Denkmal-Modelle ein / Jury wählt Entwurf zur Umsetzung auf Schulgelände aus. Beitrag Bensheims zum Holocaust-Gedenktag, 27.1.2026
„Endlich können wir den ersten Schritt in die Öffentlichkeit gehen und unsere Modelle für ein Denkmal, das den Zwangsarbeitern im ehemaligen Tonwerk Heppenheim-Bensheim gewidmet wird, vorstellen“, hört man aus den Reihen der 10.-Klässler*innen, welche am gleichnamigen Projekt beteiligt sind. Melanie Wüst und Martin Zipp, die beiden federführenden Lehrkräfte, welche die Schülerschaft begleiten, freuen sich mit Realschul-Leiterin Sandra Maus über prominente Unterstützung bei der Auswahl des Siegerentwurfes.
Die beiden beteiligten Kunst- & Architektur-Lerngruppen hatten sich im ersten Halbjahr des aktuellen Schuljahres zunächst intensiv mit der unmenschlichen Lebens- und Arbeitssituation der Zwangsarbeiter im Heppenheimer Tonwerk, das auch eine Außenstelle in Bensheim betrieb, auseinandergesetzt. In einem zweiten Arbeitsschritt entwickelten sie erste Ideen, wie man diesen NS-Opfern in plastischer Ausdrucksform gedenken könnte. Hierbei überlegten sie stets, wie das damalige Schicksal dargestellt und gleichzeitig heutige Betrachtende zum Nachdenken angeregt werden könnten.
Hessischer Rundfunk stellt Projekt der Geschichtswerkstatt vor
GSS-Stolpersteinprojekt für die NS-Opferfamilie Israel aus Elmshausen Teil eines Fernsehbeitrages / Projektarbeit erfährt wachsenden Anteil des regionalen Bewusstseins
26. Dezember – zweiter Weihnachtsfeiertag 2025: Das ganze Dorf Elmshausen in Lautertal, einer Nachbarkommune von Bensheim und Einzugsgebiet der GSS, ist auf den Beinen. Der Hessische Rundfunk dreht einen Fernsehbeitrag über Elmshausen als Dolles Dorf für die Hessenschau. Mittendrin stehen die Geschichtslehrkräfte Nikola Kratzmann (Foto rechts), Frank Maus sowie Claudia Sudheimer (Foto links), die Schulleiterin der örtlichen Grundschule.
Aktuelles zum Umgang mit Migranten: wie passen Fachkräftemangel und Abschiebungspolitik zusammen?
Während vor fast 90 Jahren Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen aus England, Frankreich, Belgien, Polen und vielen weiteren Ländern in Deutschland schuften mußten, um den Fachkräftemangel auszugleichen, ist die Situation heute umgekehrt - trotz Fachkräftemangel.
Populistische Politiker und Medien stellen die "hohe Kriminalitätsrate von Migranten" in den Vordergrund und vergessen dabei, daß in der Pflege, in der Paketzustellung, in der Reinigungsbranche oder der Lageristik und anderen nichts mehr funktionieren würde, wenn wir "Biodeutschen" auf uns gestellt wären.
Die Reichenbacherin Elisabeth Meister veröffentlichte im aktuellen Band 58 der Geschichtsblätter für den Kreis Bergstraße einen umfangreichen Beitrag zur Situation der Zwangsarbeiter in Reichenbach. Hier gab es ein Kriegsgefangenenlager. Meister fragte sich: Wie lebten die Menschen? Und wie wurden sie von der einheimischen Bevölkerung behandelt?
Diese Frage blieb auch nach Kriegsende wichtig, denn erst 1999 bekannte sich der damalige Bundespräsident Johannes Rau zur Verantwortung von Staat und Unternehmen und zur moralischen Pflicht, Entschädigungen zu zahlen. 13,5 Millionen Zwangsbeschäftigte gab es während des 2. Weltkrieges, davon die Hälfte in der Rüstungsindustrie und ein gutes Drittel in der Landwirtschaft. 2,7 Millionen von ihnen kamen durch die harte Arbeit oder durch Mord ums Leben.
Der 25. November wurde 1981 als Gedenktag gegen Gewalt an Frauen ausgerufen, 1999 wurde er von den Vereinten Nationen als Internationaler Gedenktag anerkannt.
Was Puzzle-Steinchen mit Gewalt gegen Frauen zu tun haben
Darmstadt-Dieburg. Der Knackpunkt beim Thema Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist in vielen Gesprächen die Wahrnehmung, dass es sich in Fällen von Gewalt gegen Frauen um ein individuelles Beziehungsgeschehen handelt: Ein Paar streitet miteinander, einer flippt aus und schlägt zu. Natürlich findet niemand das in Ordnung, wenn so etwas passiert, aber so etwas passiert halt mal. Der Gedanke, dass dieses Handeln unmittelbar mit gesellschaftlichen Strukturen, Normen, Werten und Rollenbildern verbunden ist und nicht „einfach mal passiert“, ist für viele Menschen sehr abstrakt.
Deniz Inal, Koordinationsstelle Asyl-Ehrenamt im Caritasverband Darmstadt e.V. Migrationsdienst Bergstraße
Die Austauschtreffen für Ehrenamtliche finden jeweils Mittwochs von 18-20 Uhr statt am 6. Mai, 16. Septemberund 18. November 2026 statt. Ort ist das Caritas Zentrum Franziskushaus in der Klostergasse 5a in Bensheim.
Wichtige Informationen vom letzten Austauschtreffen am 18. März 2026:
Bezahlkarte: Im Kreis Bergstraße wird die Bezahlkarte hauptsächlich für ausreisepflichtige Personen eingesetzt. Für reguläre Asylbewerber wird sie nur verwendet, wenn diese aus Erstaufnahmeeinrichtungen kommen. Hauptproblem: Es fehlen Schnittstellen, weshalb viele Daten manuell erfasst werden müssen