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Der Wolf: ein faszinierendes Wildtier

Ja, es stimmt: der Wolf ist im Odenwald, viel gefährlicher aber ist die Wildsau ...

Seit September 2017 ist es Gewißheit: ein Wolf streift durch den Odenwald. Im November wurden Wolfsrisse in Mossau nachgewiesen. Da Wölfe nachts bis zu 80 Kilometer Strecke zurücklegen können, ist es möglich, daß er auch unsere Region besucht.

08. September 2021
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Fast 160 Tierarten sterben täglich aus...

Der Säbelzahntiger verließ unsere Welt schon vor 12.000 Jahren, die Dinosaurier starben schon vor 66.000 Jahren aus. Heute sind es pro Jahr fast 58000 Arten, die für immer verloren sind.

Einer von ihnen ging vor 400 Jahren: der Auerochse, 1627 wurde das letzte Exemplar erlegt. Einst lebten Auerochsen in einem weiten Gebiet, von Spanien über Nordafrika und Südschweden, die Türkei bis nach China. Während er allgemein als unwiderbringlich ausgestorben gilt, hat sich in Lorsch eine Forschergruppe um Claus Kropp das ehrgeizige Ziel gesetzt, dem Auerochsen durch Rückzüchtung zu neuem Leben zu verhelfen. Anhand von Knochenfunden und historischen Quellen wurde seine Existenz in allen möglichen Facetten ermittelt und mit Hilfe von genetisch relativ ähnlichen modernen Rinderarten soll nun durch gezielte Züchtung der Versuch gemacht werden, eine bestandsfähige neue „Auerochsenpopulation“ zu erhalten. Die Gegend um Lorsch eignet sich hierfür besonders gut, denn in den Kieshorizonten des Ober-Rheingrabens wurden zahlreiche Schädel und andere Knochen gefunden, die eindeutig dem Auerochsen zugeordnet werden können. Hinzu kommt, daß die Rinderhaltung auf Ganzjahresweiden für eine schnelle Regeneration der Artenvielfalt sorgt, so daß vom Auerochsenprojekt die gesamte Natur der Region profitiert.

07. September 2021
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Waldidylle oder Forstwirtschaft: Ökologie, Ökonomie und Vertrauensbildung

Hessen ist das waldreichste Bundesland (42% der Fläche, ganz Deutschland 32%). Ohne Wald fehlt uns das Wichtigste: er produziert frische Atemluft, speichert Wasser und bringt Entspannung.

Aber was erwarten wir eigentlich vom Wald? Idyllische Pfade durch vielfältiges Grün, uralte Baumpersönlichkeiten und viel Junges am Boden, Vogelzwitschern und ein scheues Rehlein? Das Ganze möglichst ohne Stolperwurzeln, herabfallende Äste, Dornengestrüpp oder Giftpflanzen?

07. September 2021
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Stell Dir vor, Du solltest einen Regenwurm essen...

Kai Sackmann, Waldläufer, Buchautor, Video-Blogger und Produkttester hat seinen Traum zum Beruf gemacht: er durchstreift die Landschaft und filmt dabei.

Interessante Dinge vermittelt er dabei, zum Beispiel ein Mini-Öfchen für den Rucksack, auf dem er sich Fichtennadeltee kocht. Sacki, wie er sich selbst vorstellt, hat seine Internetseite zwar www.sacki-survival.de genannt, aber seine Tipps sind meist auch für Normalwanderer gut zu gebrauchen.

27. August 2021
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Meldepflichtiger Japankäfer erstmals im deutsch-schweizerischen Grenzgebiet gesichtet

Presseinformation des Julius Kühn-Instituts (JKI), Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen, 10. August 2021

Meldepflichtiger Japankäfer erstmals im deutsch-schweizerischen Grenzgebiet gesichtet

Behörden bitten die Bevölkerung, verdächtige Käferfunde zu melden, um den Quarantäneschädling mit breitem Wirtspflanzenspektrum rasch ausrotten zu können (Braunschweig/Quedlinburg).

16. August 2021
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Beedenkirchen: Vögel und Insekten können kommen

In den Wintermonaten baute Herbert Brieter Brut-und Nistkästen für zahlreiche Vogelarten.  Auch für das Pfarrwäldchen hinter der Beedenkirchener Kirche konnten wir drei große Behausungen für Eulen und Turmfalken bekommen. Im April wurden von Herbert und Manfred Brieter ausserdem 20 neue kugelförmige Nester für Mehlschwalben auf der geschützten Ostseite am Pfarrhaus angebracht. Diese  bis 15 cm grossen Zugvögel brüten gerne unter Dachvorsprüngen und leben in sog. Kolonien. Ihre ausgezeichneten Flugbewegungen und ihre langen Reisen zwischen Afrika und Europa machen die Mehlschwalbe zu einem besonderen Gast zwischen April und September in Beedenkirchen. Sie und auch andere Zugvögel können auf einem Auge das Magnetfeld der Erde sehen und sind so in der Lage, den letztjährigen Brutplatz auf Anhieb wieder zu finden. Zu guter Letzt wurde von Familie Brieter ein Blühstreifen vor der Kirche angelegt, welcher für unterschiedliche Insekten ein reichhaltiges Nahrungsangebot bieten soll.      

26. Mai 2021
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Schwalben - und Mauersegler-Zählung: Mithilfe erbeten

Reichenbacher Vogelschützer bitten wieder um Unterstützung bei der Schwalben - und Mauersegler-Zählung.

Rauchschwalben, Mehlschwalben sowie die Mauersegler kehren aus den südlichen Ländern zurück. Nun beginnt wieder die Arbeit des Schwalbenbeauftragten bei den Reichenbacher Vogelschützern. So allzu groß ist diese „Arbeit“, das Zählen der belegten Nester bei den Schwalben und den Nistplätzen der Mauersegler unter den Dachziegeln, aber nicht mehr.

12. Mai 2021
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Wiesen und Weiden

Bevor der Mensch sesshaft wurde, war Mitteleuropa überwiegend von Wald bedeckt. Erst durch Rodung entstanden Acker, Wiesen und Weideflächen. Letztere gehören zu den artenreichsten Biotopen weltweit. Allein in Mitteleuropa kommen mehr als 400 Pflanzenarten hauptsächlich im Grünland vor.

27. April 2021
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Der Biber ist zurück im Ulfenbachtal

Kreis Bergstraße: Der hier vor mehreren hundert Jahren ausgerottete Biber ist in den Odenwald zurückgekehrt. Um das Wirken dieses Tieres im Ulfenbachtal zu verdeutlichen, hat der für Umwelt und Naturschutz zuständige Dezernent Karsten Krug kürzlich nach Wald-Michelbach eingeladen. Die Zusammenkunft wurde außerdem dafür genutzt, Ullrich Götz-Heimberger vorzustellen, der für das Bibermanagement des Regierungspräsidiums Darmstadt zuständig ist.

19. April 2021
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Der Wald von Morgen darf nicht der Wald von Gestern sein

Der Landesbetrieb HessenForst arbeitet an einem Wald mit Zukunft. Allein 2020 hat HessenForst fünf Millionen Bäume gepflanzt. Die Fachleute entscheiden im Fall jeder Schadfläche individuell, welche Mischung von Baumarten in der besten Kombination von aktiver Nachpflanzung und natürlicher Aussaat am sichersten und schnellsten zu einem zukunftsfähigen Wald führt.

17. Februar 2021
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Zeidlerei und Imkerei

Waldbienenjagd: ursprüngliche Gewinnung von Honig

Schon die Germanen machten aus Honig Wein: den Met. Anfangs hielt man sich keine Honigbienen in Beuten, sondern sammelte Honig in den Nisthöhlen wilder Bienen. Dabei ging man nicht sonderlich schonend für die Bienen vor. Eigentlich handelte es sich bei dieser Methode um Honigraub. Im frühen Mittelalter begann man mit der systematischen Waldbienenhaltung, der Zeidlerei. Baumhöhlen wurden nach der Entnahme wieder verschlossen, die Bienenvölker konnten so weiterleben und Honig sammeln. Später baute man Klotzbeuten: ausgehöhlte Baumstammklötze, in denen sich Wildbienen ansiedeln konnten. Dies unterstützte die Bienenbevölkerung und brachte kontrolliertere und reichere Ernten. Als man später die Klotzbeuten in der Nähe der Häuser aufstellte, um es bequemer zu haben, entwickelte sich die Hausbienenhaltung. Die Baumklötze wurden durch geflochtene Strohkörbe ersetzt, die über ein Bienenvolk gestülpt wurden. Diese waren leichter und konnten gut zu ertragreichen Bienenweiden gebracht werden. Allerdings mußten die Bienen im Korb durch Abschwefeln getötet werden vor der Honigentnahme.

18. Januar 2021
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Was ist das für ein Tier, der Biber?

Zum Verteilungsgebiet des Durchblick gehört auch Klein-Bieberau. Seltsamerweise gehört es zu Modautal, während Groß-Bieberau eigenständige Stadtrechte hat. Beide haben ihren Namen jedoch vom gleichen Tier, das in früheren Zeiten in größerem Umfang landschaftsarchitektonisch tätig war: dem Biber.

14. Januar 2021
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Baumpflanzung im Modautaler Wald

Bundestagsabgeordnete Astrid Mannes und Modautals Bürgermeister Jörg Lautenschläger pflanzten Bäume im Brandauer Wald

Im Rahmen der deutschlandweiten Aktionswoche Wald vom 7.-14. November trafen sich die Bundestagsabgeordnete Astrid Mannes, Bürgermeister Jörg Lautenschläger und Förster Jürgen Kremer im Wald in Brandau, um junge Bäume zu pflanzen.

Der Wald in Deutschland leidet! Dürre, Stürme und Schädlingsbefall setzen vielen Bäumen zu.
Auch der Wald in der Darmstädter Region hat zunehmend mit Problemen zu kämpfen. Mannes und Lautenschläger pflanzten eine Rotbuche und eine Douglasie und tauschten sich dabei mit dem Förster über die besondere Problemlage in den Modautaler Wäldern aus.

11. November 2020
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  1. Der Wolf ist zurück: Sichtungen und Risse in Modautal und Lautertal
  2. Kreis Bergstraße: Zusammenleben mit dem Wolf
  3. Freilandeier aus mobilen Hühnerställen
  4. Artensterben: viele verschwinden, manche tauchen neu auf
  5. Aufgeräumte Landschaft: weder Deckung noch Nahrung für Rebhühner
  6. Alte Nutztierrassen erhalten: was ist eine Nutztierarche?
  7. Wespen - Die ungeliebten Nützlinge
  8. Warum läd uns der Wald zum Meditieren ein?
  9. Gehölze dürfen nur bis zum 1. März geschnitten werden
  10. Rotkäppchen lügt! Das frißt der Wolf wirklich

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