Mundartfreunde Südhessen gewinnen den Hauptpreis des Hessischen Mundartpreises 2026
Fritz Ehmke, der Vormann der Mundartfreunde Südhessen bekam in Begleitung von Ehefrau Dietlinde am 27.02 von Heimatminister Ingmar Jung die Sieger-Urkunde bei der festlichen Feierstunde in Marburg übergeben. Beworben hatten sich die Mundartfreunde Südhessen mit ihrem Projekt „Es woar emol, Märche in Südhessischer Mundart“, ein Buch mit einem Tonträger, dass sehr erfolgreich zu Gunsten des Verein für krebs und chronisch kranke Kinder Darmstadt/Rhein-Main-Neckar verkauft wurde.
Hier ein Textauszug vom Presseportal Hessisches Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat:
Hauptpreis: Mundartfreunde Südhessen – „Es woar emol“
Mit dem Projekt „Es woar emol – Märchen in Südhessischer Mundart“ werden bekannte Märchen als Hörbücher und zweisprachige Begleitbücher liebevoll neu gestaltet und von Muttersprachlern eingesprochen. Der gezielte Einsatz in Kitas und Schulen sowie die Ansprache von zugezogenen Familien fördern die aktive Nutzung der Mundart im Alltag. Musik, Illustrationen und der gemeinnützige Zweck zugunsten krebskranker Kinder erhöhen sowohl Reichweite als auch Akzeptanz. Den Mundartfreunden Südhessen gelingt es in vorbildlicher Weise, Mundart lebendig, sozial wirksam und generationenübergreifend weiterzugeben. Ende des Textauszugeses.
Bei der Feierstunde wurde ein Video aus dem Modautaler Tonstudio von Fritz Ehmke gezeigt bei dem unter anderem die Kinder Sophie Rettig aus Rimbach und Jakob Peter aus Lautertal aus dem Märchenbuch vorlesen sowie eine Szene bei der die Tonaufnahme für das Projekt „Grodde unn Lauser G’schischde aus Südhesse“ mit der Grodd Frieda nachgestellt wurde. Silke Durrer, Lehrerin und Ideengeberin zu diesem Projekt aus Mörlenbach, appelliert dabei an Eltern und Großeltern, mit ihren Kindern und Enkeln den heimischen Dialekt zu pflegen nach dem Motto: „Mundart wird geschützt, in dem man sie benützt“

Text: Fritz Ehmke Modautal, den 01.03.2026