Das Zeltlager im Juli 2026 mit 42 Ferienspiele-Kindern aus Lautertal und Umgebung stand unter dem Motto Griechische Mythologie. Wie jedes Jahr konnten sich die Kinder bei der Wanderung am Montag morgen nach Schannenbach mit diesem Motto vertraut machen. Die Helfer und Betreuer hatten unterwegs Stationen aufgebaut mit "Prüfungen der Götter während der Montagswanderung": die Kinder mußten entweder den Befehlen von Zeus gehorchen oder die Rätsel der Athene lösen.
Dienstags fand die Lagerolympiade statt, in welcher sich unsere Halbgötter in Ausbildung beweisen mussten: sie stahlen Cerberus Schätze und transportierten Wasser für Poseidon und zahlreiche weitere lustige Aktivitäten. Mittwochs fand die bei allen heißgeliebte Nachtwanderung statt. Charon der Fährmann setzte unsere Auszubildenden über den Styx und Hermes begleitete sie auf ihrer Reise durch die Unterwelt, wo sie sich am Ende Hades stellten. Donnerstag war der Tag der Ausschweifungen: Kinderdisko im Namen von Dionysos...

Am Freitag zum Ende des Zeltlagers hatten die Auszubildenden ausgelernt und sind nun vollwertige Halbgötter. Einige der ausgelernten Halbgötter, also Helfer, hatten dieses Jahr ihr Debut: Julia, Lina, Amelie, Charlie, Angelina, Paul und Maike. Helfer können Zeltlagerkinder werden, wenn sie mit 14 Jahren zu "alt" fürs Zeltlager geworden sind, aber trotzdem weiterhin mit viel Spaß dabeisein möchten. Diese Halbgötter lassen jedoch gelegentlich auch - der jeweiligen Situation geschuldet - Aussprüche fallen wie "Oh Gott, ich hasse Kinder...", "Hätte ich das gewusst...", "Nie wieder!" oder "Wie ich muss wach sein, wenn die Kinder wach sind? Die stehen um 05:30 Uhr auf!"
Im gleichen Atemzug fielen allerdings auch diese Aussprüche: "Ich find’s toll!","Nächstes Jahr wieder!" oder "Ich finde wichtig, was wir hier machen."
Die Vertilgungs-Statistik 2026, wie sie schon seit vielen Jahren stetig aktualisiert wird:
132 Burger, 10 kg Kuchen, 2 kg Knoblauch, 25 kg Zwiebeln, 300 Eier, 100 l Milch, 900 Brötchen - am letzten Abend gab es wie immer Räuberbraten und eine Diashow mit lustigen Bildern von der Zeltlagerwoche.

UND ganz supertoll: 2026 Kein Kind durch Heimweh verloren!
DoGuggschde-Vorsitzender Felix Colin bedankte sich in seiner Abschlußrede am Freitag abend bei allen Familien, die das Zeltlager und den Verein unterstützen. Familie Rettig aus Breitenwiesen spendete die Eier, Familie Mohr aus Gumpen stellt eine Scheune als Lager für die umfangreichen Materialien zur Verfügung, Familie Daum aus Schannenbach kümmert sich alljährlich darum, daß die Wiese für die Zelte frisch gemäht ist, Familie Staffelt aus Worms stellte Lebensmittel zur Verfügung, die Milch kam vom Bauern Markert aus Schannenbach, der sich auch um die Bioabfälle kümmerte. Christian Heckmann aus Beerfurth half beim Materialtransport von Gumpen nach Schannenbach aus, die Gemeinde Lautertal mit Jugendpflegerin Aster Walter und Simone Meister unterstützten tatkräftig vor, während und nach dem Zeltlager. Im Dorfgemeinschaftshaus Schannenbach sorgte Herr Lannert dafür daß alles klappte.
Den Bewohnern in Schannenbach von Schannenbach dankte Felix besonders für ihre Geduld mit einem haufenden fröhlicher Kinder, und den Eltern der Kinder für ihr Vertrauen sowie natürlich den Kindern für die wunderschöne gemeinsame Zeit. Auch an alle Helfer und Betreuer, die mit viel Herzblut diese Zeltlager veranstalten, ging ein dickes Dankeschön.

Fotos: Jana Kirsch, Doguggschde e.V.
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Ferienspiele-Zeltlager mit DoGuggschde!
Der Odenwälder Kleinkunstverein DoGuggschde e.V. trägt seit über 30 Jahren mit seinem Kinderzeltlager dazu bei, dass die Lautertaler Ferienspiele zu einem Erfolgskonzept wurden. Viele Vereine bieten während der Ferienspiele Veranstaltungen an, und eines der Highlights ist das fünftägige Zeltlager in Schannenbach.
Aufgrund der Covid-Pandemie konnte 2020 und 2021 kein Zeltlager angeboten werden, jedoch hat das Team aus etwa 30 Betreuern und Helfern im Sommer 2021 einen internen Zeltlager-Workshop durchgeführt, bei dem wichtige Themen wie Erste Hilfe am Kind und juristische Fragen besprochen wurden. Auch für die Durchführung des Kinderzeltlagers gab es einige neue Ideen und Programmpunkte. So ist beispielsweise der Wald, in dem viele Spiele stattfanden, durch den Klimawandel geschädigt. Für einige Spiele konnte daher eine Alternative auf der freien Wiese gefunden werden. Auch die Pandemie wird im Sommer 2022 nicht beendet sein, daher gibt es ein durchdachtes Hygienekonzept, welches die Durchführung des Zeltlagers ermöglicht. Und so gab es vom 1. bis 5. August 2022 ein Zeltlager für Kinder von 6-13 Jahren geben, unter dem Motto "30 Jahre Zeltlager". Themen für Spiele und Programme werden aus den vergangenen Zeltlagern seit 1992 ausgewählt. Jedes Zeltlager stand unter einem bestimmten Motto, zu finden auf www.doguggschde.de unter dem Reiter "2 Jahrzehnte Zeltlager". Im Mai wird sich das Zeltlagerteam wieder zu einer Onlinesitzung treffen, um alle organisatorischen Details zu besprechen. Im Juni wird der Elternabend stattfinden, das ausführliche Programm der Lautertaler Ferienspiele wird im MONAT (Termin bei Aster Walter angefragt) erscheinen, darin sind auch die Infos, wo man sich für das Zeltlager anmelden kann.
Das DoGuggschde-Team ist besonders stolz darauf, dass es nach zwei Jahren ohne Zeltlager noch immer Anfragen von Eltern gibt, die das Zeltlager in ihre Urlaubsplanung einbeziehen möchten. Das zeugt von einer nachhaltigen positiven Wirkung dieses Angebotes. (April 2022)
31. Ferienspiele-Zeltlager in Schannenbach vom 31.7.-4.8.23
Etwa 30 Helfer und Betreuer für das diesjährige Ferienspiele-Zeltlager trafen sich vorab zum Planungstreffen. Alle arbeiten ehrenamtlich ohne Honorar im Gegensatz zu zahlreichen anderen Gemeinden, trotzdem und trotz der stark gestiegenen Preise für Lebensmittel wird der Beitrag für Kinder bei 60 Euro bleiben. Es werden zusätzlich diverse Materialien neu angeschafft, die für die Durchführung des Zeltlagers benötigt werden: u.a. ein Faltpavillon und Küchengeräte, beides ist erforderlich, um das ca. 100 Personen starke Zeltlagerleben zu verköstigen. Das Küchenteam hat den Ehrgeiz, täglich einen guten, gesunden und ausgewogenen Speiseplan aus regionalen Produkten zu bieten, wie in den 30 Jahren zuvor auch. Der Einkauf vor Ort zahlt sich aus: es gibt viele Spenden der örtlichen Betriebe, die in das Zeltlager-Budget einfließen.
Das abwechslungsreiche Unterhaltungsprogramm für die Kinder und der Küchenzettel sorgen dafür, daß das Ferienspiele-Zeltlager von DoGuggschde sehr beliebt ist und es immer schon direkt nach dem letzten Zeltlager die ersten Anmeldungen fürs kommende Jahr gibt. Bei den Kindern kommen die Spiele, die Erlebnisse, die Abenteuer und das gute Essen so gut an, daß viele von ihnen als Helfer ins Team kommen, wenn sie aus dem Kinderalter herausgewachsen sind. Dies ist der Grund dafür, daß sich das Zeltlagerteam inzwischen stark verjüngt und die zweite Generation die Organisation übernommen hat.
Ermöglicht wird die Durchführung durch aktive Unterstützung einiger Eltern, deren Kind / Kinder am Zeltlager teilnehmen, durch Kuchen- und Geldspenden von Eltern, die von diesem Angebot begeistert sind. Auch deshalb kann der Teilnahmepreis dieses Jahr auf dem wohl weithin unerreicht niedrigen Niveau bleiben. Alle Infos zur Anmeldung sind im Ferienspieleprogramm Lautertal zu finden, der im Mai in den Lautertaler Schulen verteilt werden wird. dg
DoGuggschde: Ferienspiele-Zeltlager unter Extremwetterbedingungen im Sommer 2023
Ca. 70 Kinder hatten sich auf das fünftägige Zeltlager in Lautertal-Schannenbach gefreut, ihre Eltern bauten sonntags die Zelte auf der Wiese auf, und montags wanderten die Kinder mit ihren Betreuern von Gadernheim durch den Wald nach Schannenbach. Doch schon in der ersten Nacht wurde ein Zelt nach dem anderen im Starkregen naß, die Kinder wurden in die Halle geholt, wo sie erstmal trocken ausschlafen konnten.
Die meisten Zelte waren hoffnungslos abgesoffen, und am Dienstag vormittag wurden alle Eltern angerufen, die Zelte abzubauen, da zudem auch noch heftiger Wind vorhergesagt war. Die Kinder wurden dann abends abgeholt und morgens wieder gebracht. Das Zeltlagerteam von DoGuggschde e.V. dachte sich ein spannendes Tagesprogramm für drinnen aus, an dem gut zwei Drittel der Kinder begeistert teilnahmen. Ein Highlight jagte das nächste: Schwarzlicht-Disco mit Leuchtschminke, Lager-Olympiade, Raum der Sinne, Kartoffelpuffer, Schnitzel, Hamburger...
Sobald es draußen aufhörte zu regnen, waren Kicken und Spiele im Freien möglich, auf diese Weise konnten die Kinder trotz Extremwetter eine herrliche Woche in Schannenbach verbringen. Ihre Eltern freuten sich mindestens genau so darüber, und das DoGuggschde-Zeltlagerteam möchte sich deshalb bei allen bedanken: Familie Döppel kam zweimal, um den Zeltlager-Abfall zu entsorgen, Familie Rettig in Breitenwiesen spendierte die vielen Eier, Familie Schäfer aus Reichenbach hätte wieder den Räuberraten gespendet wenn es den traditionellen Abschlußabend gegeben hätte. Rudi Daum aus Schannenbach sorgte für eine frischgemähte Wiese, und allen Schannenbächer*innen sei an dieser Stelle wieder für ihre Geduld gedankt! Weitere Unterstützung erhielt das Team durch die Familien der Helfer und Betreuer, durch Karsten Schempp für die Überarbeitung des Vereinslogos und durch Rainer Sell für den Druck zweier neuer Vereinsfahnen. Guido Seidler steuerte die fröhlichen Kinder-T-Shirts bei, die von den Kindern farbenfroh gebatikt werden konnten.
Und zu guter Letzt muß auch dem Team selbst gedankt werden: Helfer und Betreuer haben bewiesen, daß sie auch in Krisensituationen mit allen Kräften das Beste für die Kinder herausholen können. M. Hiller
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