Die Lautertaler Grünen haben nun ebenfalls ihre Kommunalwahlliste zusammengestellt. Es sei die umfangreichste Liste, die man bisher hat vorlegen können, ist aus dem Vorstand zu vernehmen. „Wir glauben, es ist nicht übertrieben, wenn wir zum Ausdruck bringen, dass wir nun die stärkste Liste zusammenstellen konnten, seitdem es uns gibt. Mit 20 Listenmitgliedern ist unser Personaltableau noch einmal spürbar angewachsen“, formulieren die beiden grünen Urgesteine Klaus Schneider und Frank Maus die Situation am Ende der Listenaufstellung.
Besonders erfreulich sei die Gewinnung von Einsteigern, teilen die Grünen mit. Auf der aktuellen Liste seien neun neue Gesichter dabei. Als Motivationsgrund sei immer wieder zu hören gewesen, dass man sich bei den Grünen um eine ernsthafte Sachpolitik bemühe. „Der gesellschaftliche Wandel der letzten Jahre ließ für mich immer klarer werden, dass ich mich bei den Grünen engagieren sollte“, kommentiert der zweite Spitzenkandidat, Chemiker Dr. Markus Meise. „Wir brauchen eine gemeinsame Vision und Identität für die Entwicklung des Lautertals und weniger Partikular-Interessen. Ich möchte helfen, das gesellschaftliche, generationenübergreifende Zusammenwachsen in Lautertal weiter zu stärken“, ergänzt Dr. Meise.
Neben erfahrenen Kolleginnen und Kollegen ergänzten die neun Neulinge das Kompetenzportfolio deutlich. Klassischerweise seien viele Akademiker an Bord aber auch einige Personen aus Ausbildungsberufen. Die Debütanten sind neben Dr. Markus Meise auf Listenplatz zwei, Claudia Arndt auf Platz sechs und Thomas Willumeit auf Rang sieben. Ergänzend sind dabei Larissa Steinmann, Melanie Blümel, Judith Schönherr, Frank Arndt, Dr. Marco Schuchmann sowie Daniel Noller. Somit könne man auf einen großen Erfahrungspool aus unterschiedlichsten Professionsbereichen zurückgreifen, freuen sich die Grünen. Auch eine gute Mischung aus Ur-Lautertalern und Neubürgerinnen sei sicher hilfreich um mehrperspektivisch zu denken.
Claudia Arndt, die auf Rang sechs platziert ist, begründet Ihr neuerliches Engagement mit der schwierigen Sachlage bei der Umstrukturierung der Kitasituation: „Als Kitaleiterin möchte ich meine Fachkompetenz einbringen, um gute Entscheidungen zu erleichtern. Ich konnte bisher nicht nachvollziehen, warum man die Eltern und Bürgerschaft nicht an den Änderungsprozessen beteiligt hat. Ein verschwiegenes politisches Handeln ist mir fremd. Dass sich die Grünen vor einiger Zeit für eine deutliche Beteiligung von Eltern und Kitapersonal ausgesprochen haben, war für mich der Hauptgrund, meine Mitarbeit einfließen zu lassen.“
Es seien keine einfachen Zeiten für ehrenamtlich Tätige in der Kommunalpolitik, hört man aus allen Fraktionen. Nicht zuletzt aus Mangel an Interessierten wurde die Anzahl der Mitglieder des Lautertaler Parlamentes von 31 auf 25 reduziert. „Wir waren immer gegen eine Verkleinerung“, erinnern Fraktionsmitglied, Olaf Harjes sowie Beigeordneter Udo Rutkowski. „Das hilft nur den großen Fraktionen, während es für kleine Gruppen schwieriger wird, am regelmäßigen Informationsbetrieb teilzuhaben. Je kleiner die gesamte Sitzanzahl im Gremium ist, desto schwieriger wird es, das Fraktionsmindestmaß zu erreichen, wissen wir Grüne aus der Vergangenheit.“ Dass man entgegen des Trends aktuell sogar knapp 50 % Neumitglieder gewinnen konnte, sei daher besonders erfreulich, so die einhellige Meinung bei den Grünen.

Freuen sich auf die zukünftige, kollegiale kommunalpolitische Arbeit: Die Grünen-Lautertal
Fraktion B´90 / Die Grünen Lautertal Fraktionsvorsitz Frank Maus https://www.gl-lautertal.de/
Bündnis 90/Die Grünen Lautertal, Foto: Grüne