Ein schöner Nachweihnachtstraum 2025

Wenn ich drei Wünsche hätt...

Zuerst würde ich mir eine Zeitreise wünschen, um in die Woche vor dem 3. Dezember 1984 zu reisen. Dort würde ich Wham und ihr unerträgliches Last-Christmas-Gejammer einsammeln und in Elon Musks Marsrakete packen, zu all den netten toxischen Herrschaften, die ich schon im Dezember 2024 im Traum auf die Reise zum Mars (one-way) schicken wollte.

Als zweites würde ich mir wünschen, daß die Vorweihnachtszeit 2026 nicht schon im August beginnt, daß sie besinnlich ist und mich nicht mit Black friday und ähnlichem Mist totbrüllt. Ich verstehe sowieso nicht, wie man eine umsatzstarke Gewerbeaktion als schwarzen Freitag* bezeichnen kann. Demnächst nennen sie ihre November-Schnäppchenaktion noch "Kristalln..." - Oh nein, das ist super geschmacklos, das möchte ich nicht gesagt haben - und damit ist mein dritter Wunsch futsch.

Obwohl ich doch clever sein wollte und mit mit dem dritten Wunsch drei weitere Wünsche wünschen wollte!

*Wir erinnern uns: als schwarzen Freitag bezeichnet man seit der Antike einen Unglückstag. Die christliche Kultur - falls wir uns an der Stadtbild-Debatte beteiligen wollen, ist das die "sine qua non" (ohne gehts nicht) - kennt den schwarzen Freitag vom Karfreitag, der Passion und Kreuzigung Christi, und die Wirtschaft kennt gleich mehrere schwarze Freitage:
Black Friday vom 6. Dezember 1745 in London: die Angst vor einer französischen Invasion führte zu einem vorübergehenden Kollaps des Bankwesens und Wirtschaftslebens.
Weitere black fridays folgten, bis am 25. Oktober 1929 mit dem Zusammenbruch der New Yorker Börse die Weltwirtschaftskrise ausgelöst wurde.

In diesem Sinne - haben Sie recht lange an Ihren "Schnäppchen" - vielleicht verfallen Sie ja dann nächstes Jahr nicht in sinnentleerten 
Kaufrausch.   

Ihre Nudelholz-Woman

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