Gemeinsam für eine faire Umsetzung des Wählerwillens im Gemeindevorstand
Mehrheitsverhältnisse der Kommunalwahl in Lautertal auch im Gemeindevorstand abbilden: Die gesetzlich vorgegebenen Regeln bei der Wahl des Gemeindevorstands in Lautertal würden bei
der derzeitigen Anzahl der Mitglieder (6 ehrenamtliche Beigeordnete) zu einer schweren Verzerrung des Wahlergebnisses führen. Bei der Kommunalwahl vom März diesen Jahres ist die CDU mit 31,5 %
als stärkste Kraft hervorgegangen, gefolgt von LBL (25,5 %), SPD (23,1 %) und GLL (20,0 %).
Entsprechend der komplexen Regeln entfielen bei einer Gesamtanzahl der Beigeordneten von sechs im Gemeindevorstand 2 Beigeordnete auf die CDU, und jeweils einer auf LBL, SPD und GLL. Der
sechste Beigeordnete würde durch Losverfahren zwischen LBL und SPD entschieden.
Da wir sicher stellen wollen, dass der Wählerwille auch im Gemeindevorstand abgebildet wird, haben wir mit den Spitzen aller Fraktionen der Gemeindevertretung nach einer Lösung gesucht und diese
gefunden.
Alle Fraktionen werden einen gemeinsamen Antrag auf Erhöhung der Anzahl der Beigeordneten im Gemeindevorstand auf acht stellen. So wird ein Losverfahren über die Vergabe vermieden und die
Mehrheitsverhältnisse der Wahl auch im Gemeindevorstand bestmöglich abgebildet. Die CDU wird dann mit drei, die LBL und SPD mit jeweils zwei und die GLL mit einem Beigeordneten vertreten sein.
Im Geiste dieser fraktionsübergreifenden Kooperation wird die CDU, obwohl stärkste Fraktion, nicht wie bisher den Vorsitzenden der Gemeindevertretung und den 1. Beigeordneten des Gemeindevorstands stellen, sondern nur Anspruch auf Besetzung des 1. Beigeordneten erheben. Als Vorsitzenden der Gemeindevertretung unterstützt die CDU den Kandidaten der SPD.
In der anhängenden PDF lesen Sie das Wahlergebnis, die Acht-Sitze-Lösung im Gemeindevorstand, der gemeinsame Antrag, Kooperation